Olympia 2026: deutsches skeleton-team feiert silber und bronze im mixed

Olympia live – skeleton: team mixed, entscheidung

Die Olympischen Spiele in Cortina d’Ampezzo haben für das deutsche Skeleton-Team weitere Erfolge gebracht. Nach den Silber- und Bronzemedaillen im Einzel haben Susanne Kreher und Axel Jungk im Mixed-Wettbewerb erneut Silber gewonnen. Das zweite deutsche Duo, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer, sicherte sich die Bronzemedaille. Den Sieg holte sich das britische Team um Matt Weston. Kommentiert wurde das spannende Rennen von Eik Galley (ARD).

Spannender wettkampf im eiskanal

Der Wettkampf im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo war von Anfang an hochspannend. Die Teams starteten nacheinander, wobei die Fahrerinnen und Fahrer abwechselnd ihren Lauf absolvierten – ähnlich wie in der Formel 1, mit Start auf Lichtsignal. Die Deutschen zeigten von Beginn an starke Leistungen und kämpften um die besten Zeiten. Die Konkurrenz aus Großbritannien und anderen Nationen war jedoch ebenfalls stark.

Kreher/jungk wieder auf dem podium

Kreher/jungk wieder auf dem podium

Susanne Kreher und Axel Jungk gingen als erste an den Start und versuchten, die Zeit von 1:59,65 Minuten des britischen Teams zu unterbieten. Kreher übergab mit einem Rückstand von lediglich zwölf Hundertstelsekunden an Jungk. Dieser verkürzte den Rückstand Kurve für Kurve und überquerte schließlich mit zwölf Hundertstelsekunden Vorsprung die Ziellinie. Damit war die Silbermedaille bereits sicher.

Grotheer/pfeifer sichern bronze

Grotheer/pfeifer sichern bronze

Das zweite deutsche Team, bestehend aus Jacqueline Pfeifer und Christopher Grotheer, zeigte ebenfalls eine starke Leistung. Pfeifer hatte nach ihrem Lauf einen Rückstand von sechs Hundertstelsekunden. Grotheer verkürzte diesen Rückstand jedoch und erreichte mit einer Hundertstelsekunde Rückstand das Ziel. Damit sicherten sich auch sie eine Medaille.

Britischer triumph durch weston

Britischer triumph durch weston

Doch die Briten ließen sich nicht geschlagen. Tabitha Stoecker übergab mit einem Rückstand von 0,30 Sekunden an Matt Weston, den Olympiasieger im Einzel. Weston zeigte eine beeindruckende Fahrt und baute den Vorsprung aus. Am Ende überquerte er mit 0,47 Sekunden Vorsprung die Ziellinie und sicherte sich den Olympiasieg.

Flock verpasst chance – österreich enttäuscht

Flock verpasst chance – österreich enttäuscht

Die österreichische Skeleton-Athletin Janina Flock, die im Einzel überraschend Olympiasiegerin geworden war, erhielt für einen Frühstart eine Zeitstrafe. Trotzdem gelang es ihr, einen knappen Vorsprung an ihren Teamkollegen Samuel Meier zu übergeben, der jedoch nicht mehr entscheidend nachlegen konnte. Für Österreich bedeutete dies am Ende nur Platz neun.

Ergebnisse im überblick

Ergebnisse im überblick

PlatzTeamZeit
1Großbritannien (Weston/Stoecker)1:58.88
2Deutschland (Jungk/Kreher)1:59.00
3Deutschland (Grotheer/Pfeifer)1:59.01

Olympia 2026 – alle informationen

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