Olimpia mailand triumphiert: pokalsieg im packenden finale gegen tortona

Spannung bis zum schluss: olimpia mailand gewinnt die coppa italia

Mailand – Die Olimpia Mailand hat sich am 22. Februar im Finale der Coppa Italiagegen Tortona durchgesetzt und den Titel mit 85:77 gewonnen. Für Trainer Peppe Poeta ist dies der erste Pokalsieg seit Amtsantritt vor weniger als drei Monaten. Es ist der zweite Titel in dieser Saison für Mailand, nach dem Gewinn der Supercoppa im September (unter Ettore Messina). Dieser Erfolg bedeutet für Mailand den insgesamt neunten Titel in dieser Wettbewerbsreihe und übertrifft damit Virtus und Pallacanestro Treviso, die jeweils acht Titel vorweisen können. Der letzte Pokalsieg für Mailand lag im Jahr 2022.

Brooks zum mvp gekürt – einblicke vom spielfeldrand

Brooks zum mvp gekürt – einblicke vom spielfeldrand

Giuseppe Nigro, unser Reporter vor Ort, berichtet von einem packenden Finale in Turin, wo mit 12.597 Zuschauern ein neuer Zuschauerrekord für ein Coppa Italia Finale aufgestellt wurde. Insgesamt besuchten die Spiele der Final Four 40.014 Zuschauer. Ausgezeichnet als wertvollster Spieler (MVP) wurde Armoni Brooks, dessen Leistung maßgeblich zum Sieg beigetragen hat.

Wiederholung des finales von 2020: mailand schlägt erneut tortona

Wiederholung des finales von 2020: mailand schlägt erneut tortona

Interessanterweise war Tortona auch schon vor vier Jahren der Finalgegner Mailands. Damals wie heute ging Mailand als Sieger hervor. Trotz der Ausgangslage als fünftgesetztes Team nach den Viertel- und Halbfinalspielen zeigte Tortona eine starke Leistung und hielt das Spiel lange Zeit offen. Erst im Schlussabschnitt konnten sich Marko Guduric und Armoni Brooks entscheidend durchsetzen.

Dominanter start und unerwarteter rückschlag

Mailand startete furios ins Spiel und dominierte den ersten Viertel, insbesondere durch effektive Rebounds und Treffer von Shields und LeDay. Eine beeindruckende Serie von Armoni Brooks mit drei Dreiern in drei Minuten trug zu einem komfortablen Vorsprung bei. Doch im zweiten Viertel kam es zu einem unerwarteten Rückschlag: Ballverluste und Probleme im Rebound ermöglichten Tortona, wieder ins Spiel zu finden.

Tortona kämpft sich zurück – ein spannendes drittes viertel

Tortona nutzte die Schwächephase Mailands und kämpfte sich zurück. Mit einem beeindruckenden 12:0-Lauf unter der Führung von Gorham und Hubb verkürzten sie den Rückstand. Im dritten Viertel gelang es Tortona sogar, die Führung zu übernehmen, bevor Mailand wieder die Kontrolle übernahm.

Spannung bis zum schluss – guduric und brooks entscheiden das spiel

Im Schlussviertel zeigte Marko Guduric eine starke Leistung und trug mit acht Punkten entscheidend zum Comeback Mailands bei. Armoni Brooks übernahm dann die Verantwortung und erzielte wichtige Punkte, darunter drei Dreier, die den Sieg für Mailand sicherten. Am Ende verwandelte Guduric einen weiteren Dreier zum 81:72, bevor er aufgrund von Fouls das Spielfeld verlassen musste. Der Sieg wurde mit Jubel gefeiert, und Trainer Poeta wurde mit dem Pokal in die Höhe gehoben.

Statistiken im überblick

TeamPunkte
Olimpia Mailand85
Tortona77

Der 55. Pokalsieg in der Vereinsgeschichte und der 46. nationale Titel unterstreichen die Dominanz Mailands im italienischen Basketball. Für Leo Dell’Orco, den Besitzer der Armani Gruppe, ist es der 17. Titel seit der Übernahme des Clubs.