Ole Werner lehnt lukratives Angebot von Al-Ahli ab
Der ehemalige RB Leipzig-Trainer Ole Werner hat ein verlockendes Angebot des saudi-arabischen Klubs Al-Ahli abgelehnt. Der Verein, der aktuell auf der Suche nach einem Nachfolger für Matthias Jaissle ist, hätte Werner sein Gehalt auf rund elf Millionen Euro verdreifachen können.
Werner bevorzugt eine Auszeit
Nach seinem überraschenden Aus bei RB Leipzig, wo er im Sommer entlassen wurde, möchte Werner sich vorerst eine Pause vom Trainerberuf gönnen. Der Abschied aus Leipzig erfolgte unerwartet, während er seinen Sommerurlaub in Malaysia verbrachte und von seiner Entlassung erst im Nachhinein erfuhr. Diese Umstände haben ihn dazu bewogen, das Angebot von Al-Ahli abzulehnen, obwohl die finanzielle Perspektive enorm gewesen wäre.

Al-Ahli hat Schwierigkeiten bei der Trainersuche
Al-Ahli, der von Matthias Jaissle zum Rücktritt bewegt wurde und der ihn zuletzt auf Platz drei der Saudi Pro League führte, sucht seitdem intensiv nach einem neuen Coach. Werner ist nicht der erste prominente Trainer, der dem Verein eine Absage erteilt hat. Zuvor hatten bereits Xavi Hernandez und Marcelino, beide aus Spanien, ihre Zusage verweigert. Die neue Spielzeit in der Saudi Roshn League beginnt offiziell am 13. August mit dem ersten Spieltag gegen Al-Diriyah.
Al-Ahli hat das ambitionierte Ziel, den saudi-arabischen Meistertitel zu erringen – eine Trophäe, die seit 2016 fehlt – und zudem den Titel in der AFC Champions League Elite zu verteidigen, den der Klub in den vergangenen zwei Spielzeiten gewonnen hat.
