Nübel verlässt bayern: wechsel nach istanbul perfekt!
Schock in München? Alexander Nübel, der einst als Nachfolger von Manuel Neuer gehandelt wurde, verlässt die Bayern. Nur vier Bundesliga-Einsätze in sechs Jahren reichten dem Nationaltorwart offenbar nicht, um sich beim deutschen Rekordmeister durchzusetzen. Nun winkt ein Neustart in der türkischen Metropole Istanbul – bei Besiktas.

Vertrag bis 2029: nübels abenteuer in der türkei beginnt
Die Transfergerüchte machten die Runde, nun ist es offiziell: Besiktas Istanbul und Bayern München bestätigten am Mittwochabend den Wechsel von Alexander Nübel. Der 27-jährige Torwart unterschreibt einen Vertrag bis 2029 in der Türkei. Bereits am Dienstag hatte Besiktas die Einigung verkündet, der Medizincheck stand noch aus, wurde aber offenbar problemlos gemeistert.
„Wir sind überzeugt, dass Alexander Nübel unserem Verein wertvolle Dienste leisten wird und wünschen ihm viel Erfolg im Trikot unseres Vereins“, so die offizielle Mitteilung des türkischen Klubs. Bayern-Sportvorstand Max Eberl sieht dem Abschied gelassen entgegen: „Wir verabschieden einen sehr guten Torhüter, der sich bei uns, bei AS Monaco und beim VfB Stuttgart stets weiterentwickelt und etabliert hat. Jetzt möchte er den nächsten Schritt bei Besiktas machen.“
Die Bayern können auf eine Ablösesumme von bis zu sieben Millionen Euro hoffen, wobei Boni die Summe noch um weitere fünf Millionen Euro steigern könnten. Ein Detail, das oft übersehen wird: Nübel erhält offenbar eine Abfindung, die sich auf eine Million Euro beläuft. Sein zuvor hoch dotierter Vertrag, der angeblich rund elf Millionen Euro Jahresgehalt vorsah, wäre noch bis 2029 gültig gewesen. Der Druck war groß, den Kader zu verkleinern und Einnahmen zu generieren, nachdem die Bayern bereits beträchtliche Summen für die WM-Stars Nathaniel Brown (55 Millionen Euro) und Ismael Saibari (50 Millionen Euro) investiert haben.
Neben Nübel verließen bereits Daniel Peretz (Southampton, 8 Millionen Euro) und Jonah Kusi-Asare (Fulham, 6 Millionen Euro) die Bayern. Eberl steht nun vor der Aufgabe, auch für die verliehenen Bryan Zaragoza, Joao Palhinha und Sacha Boey neue Vereine zu finden. Jonas Urbig hat sich inzwischen als der designierte Erbe von Manuel Neuer etabliert. Die Ära Nübel in München ist damit endgültig beendet – ein teurer Lehrgang für alle Beteiligten.
Die Frage, die sich nun stellt: Kann Nübel in Istanbul den erhofften Durchbruch schaffen und seine Qualitäten unter Beweis stellen? Die Fans von Besiktas dürfen gespannt sein.
