Nfl-receiver fordern nach draft ihr geld: 175 millionen für nacua, cowboys sitzen am drücker

Der Draft ist vorbei, die Visitenkarten sind verteilt. Jetzt kommen die Wide Receiver an die Kasse. Zehn Passfänger stellen ihre Klubs vor die Wahl: Jetzt zahlen oder nächstes Jahr zahlen – nur noch mehr. Die Preisschilder reichen von 60 Millionen für einen Sechstrunden-Flüchtling bis zu 175 Millionen für einen All-Pro mit Off-the-Field-Baustellen.

Puka nacua will zur gehaltsspitze

Die Rams wissen, was sie an Puka Nacua haben: 129 Catches, 1.715 Yards, zehn Touchdowns – und jeden zweiten Tag eine Schlagzeile, die nichts mit Football zu tun hat. Die Zahlen sprechen trotzdem für sich. Sein Berater zirkuliert seit Wochen eine Vier-Jahres-Summe von 175 Millionen Dollar. Damit würde Nacua vor Tyreek Hill und knapp hinter Justin Jefferson landen. Die Rams zögern, weil sie seine Eskapaden nicht noch mit Bonusmillionen belohnen wollen. Die Uhr tickt: Trainingscamp beginnt in elf Wochen.

Chris olave nutzt den tyson-zug

Chris olave nutzt den tyson-zug

Die Saints holten mit Jordyn Tyson den zweitbesten Receiver des Drafts – und schickten damit ein Signal an Chris Olave: Wir brauchen zwei Top-Targets für Rookie-Quarterback Tyler Shough, also unterschreib endlich. Olave lieferte 2025 trotz Rippenverletzung und wechselhaftem Passing-Game 1.163 Yards ab. Sein Preis: 130 Millionen auf vier Jahre, 65 Millionen garantiert. Gespräche laufen, beide Seiten wollen vor dem Minicamp Ende Juni Klarheit.

George pickens trägt den franchise-tag wie ein seidenhandschuh

George pickens trägt den franchise-tag wie ein seidenhandschuh

In Dallas darf George Pickens erst mal 21,8 Millionen kassieren – aber nur, wenn er bis 15. Juli nicht unterschreibt. Die Cowboys haben bereits CeeDee Lamb für 35 Millionen pro Jahr gesichert. Zwei Receiver für fast 70 Millionen Jahresgehalt? Das würde die Salary-Cap sprengen. Pickens’ Berater hält 32 Millionen pro Jahr für angemessen, die Cowboys pokern auf 29. Ein Kompromiss bei 31,5 plus 85 Millionen garantiert gilt als wahrscheinlich. Die Deadline ist ein harter Schnitt: Danach droht ein Hold-out.

Die warteschleife: rice, downs, watson

Die warteschleife: rice, downs, watson

Rashee Rice spielte in zwei Jahren nur zwölf Spiele – und ist trotzdem der zuverlässigste Receiver der Chiefs. Kansas City wird den Franchise Tag 2026 als Druckmittel liegen lassen. Josh Downs sah, wie die Colts Daniel Jones und Alec Pierce fütterten. Für ihn blieb ein Rest. Er spielt 2025 umsonst, um 2026 in der Free Agency zu explodieren. Christian Watson unterschrieb bereits einen Zweijahres-Notvertrag über 13 Millionen, weil seine Knöchel chronisch murrten. Die Packers winken jetzt 50 Millionen für drei Jahre – wenn er endlich 17 Spiele durchsteht.

Der sechstrunden-wahnsinn

Der sechstrunden-wahnsinn

Parker Washington kam 2023 als Pick 185 nach Jacksonville. 847 Yards später will er Jerry Jeudy unterbieten, aber nur knapp: 61 Millionen auf vier Jahre. Die Jaguars haben die Cap-Space, sie haben nur noch keine Eile. Washingtons Berater droht mit einem Training-Camp-Boykott. Die Antwort aus dem Front Office: „Erst mal die zweite OTA-Woche überstehen.“

Die Rechnung ist einfach: Wer jetzt unterschreibt, sichert sich ein Leben im Hamsterrad der Superstars. Wer wartet, riskiert Verletzungen oder einen schlechten Jahrgang 2026. Die Teams tun so, als hätten sie Zeit. Die Uhr tickt lauter als sie denken. Und die Preise steigen jeden Tag.