Neymars wm-comeback: brasiliens präsident macht sich über superstar lustig

Rio de Janeiro – Der brasilianische Superstar Neymar scheint die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko vor einem ungewöhnlichen Problem zu haben: Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat sich in einer öffentlichen Veranstaltung über seine aktuelle Situation lustig gemacht. Ein Seitenhieb, der weltweit für Gesprächsstoff sorgt und die Frage aufwirft, wie sich Neymars Genesung und Rolle im brasilianischen Team tatsächlich darstellen.

Lulas ironische bemerkung sorgt für lacher

Lulas ironische bemerkung sorgt für lacher

Bei einer Veranstaltung in Belo Horizonte sorgte Lula am Freitag für heitere Stimmung, als er humorvoll feststellte: „Neymar ist der erste Spieler der Welt, der in die Nationalmannschaft berufen wird, um im Homeoffice zu arbeiten.“ Die Bemerkung, angesichts Neymars Verletzungspause, löste Gelächter aus. Später, als ein Junge erneut seinen Namen erwähnte, entgegnete Lula deutlich: „Neymar? Der spielt ja nicht einmal!“ Ein Kommentar, der die Frustration einiger Fans in Worte fasst.

Die Situation ist delikat: Neymar, Brasiliens Rekordtorschütze mit 79 Treffern, kämpft seit Oktober 2023 mit den Folgen eines Kreuzbandrisses. Trotz seiner langen Verletzungsgeschichte wurde er im vorläufigen Kader für die WM 2026 berücksichtigt, was auf seine Bedeutung für die Seleção hindeutet. Doch die aktuelle Inaktivität wirft Fragen auf.

Die brasilianischen Fans sehnen sich nach seinem Comeback, doch die Geduld wird auf die Probe gestellt. Bisher verbrachte Neymar seine Zeit in den USA hauptsächlich mit Physiotherapie, leichtem Joggen und Krafttraining. Er konnte diese Woche zumindest wieder auf dem Rasen und teilweise mit dem Ball trainieren, befindet sich aber laut brasilianischen Quellen noch in der „letzten Phase seiner Genesung.“

Lula scheute sich nicht, auch die gesamte Offensive Brasiliens zu kritisieren und scherzhaft andeutete, er wolle Lionel Messi „rekrutieren“, um die brasilianische Angriffslinie zu verstärken. Ein ironischer Vorschlag, der die Erwartungen an die brasilianische Mannschaft unterstreicht.

Die Frage, wann Neymar tatsächlich in die WM-Spiele eingreifen kann, bleibt offen. Seine lange Verletzungsgeschichte und die jüngsten Äußerungen des Präsidenten tragen zu einer Atmosphäre der Ungewissheit bei. Es bleibt abzuwarten, ob er seine frühere Form wiederfinden und die Erwartungen erfüllen kann. Die brasilianische Offensive muss sich vorerst ohne den Superstar beweisen.