Neymar im wm-fokus, chelsea-star pedro muss weinen

Während Brasilien Neymar für die Weltmeisterschaft in Nordamerika feiert, sitzt João Pedro daheim und schaut zu. Der Chelsea-Angreifer, der eine starke Saison in der Premier League hingelegt hat, gehört nicht zum brasilianischen WM-Kader von Trainer Carlo Ancelotti – ein Schock für viele Fußballfans.

Barça bietet 100 millionen für den verpassten traum

Die Nicht-Nominierung Pedros wirft einen langen Schatten, denn der FC Barcelona soll großes Interesse an dem 24-Jährigen haben. Dem Vernehmen nach plant der katalanische Verein, ein Angebot von satten 100 Millionen Euro für den brasilianischen Angreifer abzugeben. Chelsea wird sich dieser Offerte jedoch kaum widerstandlos stellen können, insbesondere angesichts Pedros Leistungen in der laufenden Saison.

Neben Pedro müssen auch Antony von Betis Sevilla und der erfahrene Thiago Silva vom FC Porto ihre Träume von einem WM-Einsatz begraben. Ancelotti versuchte, die Enttäuschung zu lindern: „Ich bin traurig für die Spieler, die außen vor geblieben sind, wie João Pedro. Sie werden in der Zukunft Chancen haben.“ Seine Worte klingen zwar tröstlich, ändern aber nichts an der Tatsache, dass Pedro diesen besonderen Moment verpasst.

Pedro selbst nahm die Situation mit Fassung: „Ich habe stets mein Bestes gegeben. Leider war es nicht möglich, diesen Traum zu verwirklichen, mein Land bei der Weltmeisterschaft zu vertreten, aber ich bleibe ruhig und fokussiert, wie ich es immer versuche. Freude und Frustration sind Teil des Fußballs.“ Er versprach, das brasilianische Team von zu Hause aus anzufeuern und den sechsten WM-Titel mitzuerleben.

Ein Umstand, der besonders ins Gewicht fällt: Mit Igor Thiago vom FC Brentford ist nun lediglich ein echter Mittelstürmer im brasilianischen Aufgebot. Der 1,91 Meter große Stürmer bringt eine physische Komponente ins Spiel, die Pedro, der für seine Schnelligkeit und Dribbelstärke bekannt ist, nicht bieten kann. Die Entscheidung Ancellottis wirft Fragen auf, ob die brasilianische Offensive tatsächlich optimal aufgestellt ist.

Pedro präsentierte sich in der laufenden Saison in 49 Spielen für Chelsea in beeindruckender Form: 20 Tore und 9 Vorlagen. Die Frage ist nun, ob er diese Leistungen in der kommenden Saison für Chelsea oder doch für Barcelona zeigen wird. Die Fußballwelt wird gespannt sein, wie sich diese Saga entwickelt.

Die Entscheidung von Ancelotti, auf Pedro zu verzichten, mag sportlich nachvollziehbar sein, doch sie ist auch ein deutliches Zeichen dafür, dass im Fußball nicht immer die besten Spieler nominiert werden. Manchmal entscheiden andere Faktoren – Taktik, Konkurrenz oder einfach nur das Bauchgefühl des Trainers. Und João Pedro muss sich mit dieser Realität auseinandersetzen, während Neymar und seine brasilianischen Teamkollegen auf den Weg zum WM-Titel sind.

Ein chelsea-star, ein barça-traum und ein verpasster moment

Ein chelsea-star, ein barça-traum und ein verpasster moment

Die Geschichte von João Pedro ist ein Mahnmal dafür, dass im Fußball nichts für immer gilt. Selbst wenn man eine starke Saison spielt und zum festen Bestandteil der Nationalmannschaft gehört, kann der Traum von der Weltmeisterschaft in Sekundenschnelle zerplatzen. Doch Pedro hat bewiesen, dass er ein Kämpfer ist und sich nicht von Rückschlägen unterkriegen lässt. Er wird zurückkommen – stärker und entschlossener als je zuvor.