Newgiza-beben: chingotto und galán kapern die spitze, josemaría fegt sánchez beiseite

Das P2 von Newgiza war kein Turnier, es war ein Erdbeben. In Ägypten rüttelten Fede Chingotto und Ale Galán an den Fundamenten des Weltrangs, schoben sich in der Race 2025 auf Platz eins – und schoben Arturo Coello und Agustín Tapia endgültig vom Thron. 600 Punkte, 2.890 Gesamt, 330 Vorsprung auf die „Golden Boys“. Die Rechnung geht auf, auch wenn im ewigen Ranking noch 3.000 Punkte Luft nach oben bleiben.

Stupaczuk und yanguas nutzen die chance

Während die Topstars zuhause bleiben müssen, kassieren Franco Stupaczuk und Mike Yanguas das Finalticket – und Stupaczuk schießt in der Einzelwertung auf Rang fünf. Juan Lebrón und Paquito Navarro rutschen ab, fallen hinter das Duo, das in Newgiza noch richtig Druck machte. Wer früh scheitert, verliert – so einfach funktioniert das neue System. Javi García und Álex Chozas klettern ein paar Stufen, Jairo Bautista und Juanlu Esbrí fallen zurück. Kleine Zahlen, große Folgen: In der engen Race zählt jeder Punkt doppelt.

Luis Hernández (47.), Enzo Jensen (77.), Aimar Goñi (49.) oder José Jiménez (34.) schreiben sich mit grünen Pfeilen neben den Namen – für sie ist Newgiza der erste richtige Karretag in dieser Saison.

Paula josemaría sprengt das podest

Paula josemaría sprengt das podest

Im Frauenfeld fliegt Ari Sánchez raus aus den Top 3. Paula Josemaría, frisch an der Seite von Bea González, fegt mit zwei Titeln in Serie an ihr vorbei. Fünf Jahre teilten sie Punkte, jetzt trennt sie ein winziger Vorsprung: Josemaría ist wieder Nummer drei, Sáncieck muss auf vier. In der Race-Rangliste überholen Josemaría/González sogar Ari Sánchez y Ustero und setzen sich auf Platz zwei – hinter Gemma Triay und Delfi Brea, die ganz oben unangefochten bleiben.

Nächste Woche geht’s weiter in Brüssel. Dann wird wieder gerechnet, geschoben und gerückt. Chingotto und Galán wissen: Ein P2 reicht nicht, um Coello und Tapia wirklich zu stürzen. Aber der erste Schritt ist getan – und der war laut.