Neuer Trainer-Rekord in der Premier League: Matthias Jaissle übernimmt Newcastle

Newcastle United hat Matthias Jaissle (38) als neuen Trainer für die kommende Saison vorgestellt. Damit setzt sich eine beispiellose Trainerfluktuation in der Premier League fort: Newcastle ist bereits der neunte Verein, der in der Sommerpause den Trainer gewechselt hat – ein neuer Rekord.

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Das Stühlerücken auf der Insel geht weiter. Manchester City präsentierte Enzo Maresca als Nachfolger von Pep Guardiola. Der FC Liverpool wird in Zukunft von Andoni Iraola anstelle von Arne Slot trainiert. Chelsea hat Liam Rosenior vor Saisonende entlassen und Xabi Alonso verpflichtet. Bournemouth sicherte sich Marco Rose, nachdem Andoni Iraola gegangen war. Oliver Glasner ist nun der neue Coach bei Nottingham Forest, nachdem Vitor Pereira entlassen wurde. Crystal Palace reagierte auf Glasners Abgang und holte Pierre Sage. Alvaro Arbeloa übernimmt bei Fulham den Posten von Marco Silva. Ipswich Town wird künftig von Gary O'Neil statt Kieran McKenna geleitet. Eddie Howe verließ Newcastle nur drei Wochen vor Saisonbeginn.

Jaissle übernimmt den Klub von Nick Woltemade.

Rekord auch in der Frauen-Liga

Rekord auch in der Frauen-Liga

Die Fluktuation ist enorm. Die bisherige Bestmarke stammte aus der Saison 2016/17, als acht Klubs ihren Trainer tauschten. Zusätzlich sind mit Jaissle, Rose, Daniel Farke (Leeds United) und Fabian Hürzeler (Brighton & Hove Albion) gleich vier deutsche Trainer in der Premier League aktiv – eine bisher unerreichte Zahl. Bemerkenswert ist, dass mehr Klubs von Deutschen als von Engländern (drei: Michael Carrick, Frank Lampard, Gary O'Neil) geleitet werden. Auch der Nationaltrainer der „Three Lions“, Thomas Tuchel, ist Deutscher.

Jaissle ist der zehnte deutsche Trainer, der den Sprung auf die Insel schafft. In der englischen Women's Super League (WSL) gibt es ebenfalls neue Entwicklungen: Nach der Verpflichtung von Eva Olid bei Manchester United werden nun zum ersten Mal mehr als die Hälfte der 14 Klubs von Frauen trainiert, im Vergleich zu nur vier Frauen in der Bundesliga, die einen der 14 Vereine trainieren.