Neuer: keine wm-rückkehr – bayern-fokus nach madrid-sensation!

München tobte nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Real Madrid, doch Manuel Neuer hatte wenig Lust auf weitere Debatten. Der bayern-Torwart, gerade erst 40 geworden, ließ nach seiner Glanzleistung im Bernabéu jegliche Spekulationen über eine mögliche Rückkehr in die Nationalmannschaft mit einem klaren Kopfschütteln abwenden.

Konzentration auf die liga – und die champions league

Konzentration auf die liga – und die champions league

In der Mixed Zone machte Neuer die Situation unmissverständlich klar: „Das müssen wir uns überhaupt nicht aufzumachen.“ Seine Worte hallten wider, während die Euphorie über den Sieg noch in der Luft lag. Er betonte, dass er sich voll und ganz auf den FC bayern konzentriere, dessen Erfolg ihm am wichtigsten sei. Die WM-Thematik, die durch seine herausragende Leistung erneut aufkeimte, wies er entschieden zurück.

Neuer hatte eine beeindruckende Partie abgeliefert und zahlreiche Brandgefahren von Kylian Mbappé und Vinícius Júnior entschärft. Besonders seine Paraden gegen Mbappé waren von Weltklasseformat. Auch beim Gegentor blieb er noch aufmerksam. Lothar Matthäus, der als Experte für „Sky Austria“ die Partie kommentierte, zeigte sich begeistert: „Dieser Neuer ist Weltklasse, gehört in die Nationalmannschaft. Ich hoffe, dass Nagelsmann das Spiel sieht.“

Trainer Vincent Kompany schloss sich dem Lob an und betonte Neuer's Reife: „Ich habe schon gesagt ‚40 ist jung‘. Das sieht alles so sicher aus, aber vom Gefühl her sind das ganz schwierige Momente für einen Torwart. Das haben wir heute gebraucht.“ Die spanische Presse zeigte sich ebenfalls beeindruckt. „As“ nannte bayern „überragend“, während „Sport“ Neuer's Leistung als „überragend“ hervorhob und betonte, dass Real Madrid eine Stunde lang hilflos demütig war.

Luis Díaz und Harry Kane trafen für die bayern, die sich nun eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am 15. April geschaffen haben. Doch Neuer's klare Haltung zeigt: Er spielt für bayern, und das ist es, was zählt. Die Diskussion um seine Nationalmannschaftszukunft ist vorerst beigelegt – zumindest, bis die nächste Glanzleistung ihn wieder aufkommen lässt.