Neapel: angriffsturm mit lukaku, hojlund und lucca – wer muss gehen?

Der SSC Neapel bastelt fieberhaft am Angriff für die kommende Saison. Mit Romelu Lukaku, Rasmus Hojlund und Lorenzo Lucca hat man gleich drei Giganten in der Hinterhand – eine schier unglaubliche Feuerkraft, die in der Theorie jeden Gegner vor dem Tor in Angst und Schrecken versetzen sollte. Doch die Realität des Fußballs ist oft komplexer, und im Neapolitanischen Sturm könnte ein Opfer fallen.

Die zahlen sprechen eine deutliche sprache

Die zahlen sprechen eine deutliche sprache

Die Summe der Körpergrößen ist beeindruckend: Lucca mit seinen 2,01 Metern, Lukaku mit 1,91 Metern und Hojlund ebenfalls mit 1,91 Metern – das ergibt fast sechs Meter an Offensivpower. Alle drei Spieler können Bälle festmachen, Kopfballduelle gewinnen und für Verwirrung in der gegnerischen Abwehr sorgen. Allein die Vorstellung, wie diese drei Räume besetzen, lässt die Fans bereits jubeln.

Doch wenn man die Torausbeute betrachtet, sieht die Sache etwas anders aus. Lorenzo Lucca, der bei seiner Zeit in Udine immerhin 23 Treffer erzielte, hatte in Neapel und Nottingham Forest sichtlich mit dem Glück nicht auf seiner Seite und kam lediglich auf drei Pflichtspielerkennungen. Romelu Lukaku hingegen ist ein garantierter Torjäger, der bei Verein und Nationalmannschaft bereits 409 Tore erzielt hat und bei der WM stets eine Gefahr darstellt. Rasmus Hojlund, der Däne, steuerte in der vergangenen Saison zwölf Ligatreffer bei und egalisierte sogar seinen persönlichen Bestwert von 16 Toren in einer Saison.

Die Frage ist also: Wer wird in dieser Star-Truppe den Kürzeren ziehen? Trainer Allegri hat vor der Aufgabe gestanden, aus den „Fantastic Four“ eine schlagkräftige Einheit zu formen, doch auch die Verantwortlichen um Präsident De Laurentiis stehen vor der schwierigen Entscheidung, wer im Sturmzentrum verbleiben darf.

Die Gehaltsvorstellungen von Lukaku, der bei türkischen und arabischen Klubs begehrt ist, könnten eine Rolle spielen. Doch auch Hojlund und Lucca haben ihre Stärken und Schwächen. De Laurentiis, Manna und Allegri müssen nun genau abwägen, welche Qualitäten sie in ihrer Offensive benötigen und wer am besten in das System passt.

Die Fans dürfen gespannt sein, welche Überraschungen der Transfermarkt noch bereithält. Denn im Fußball ist nichts so sicher, wie es scheint – und die Entscheidung, wer von den drei Offensivkräften Neapels den Verein verlassen muss, könnte die Weichen für die gesamte Saison stellen.