Nba-awards: wembanyama, jokic und gilgeous-alexander im kampf um die auszeichnungen!
Die NBA-Saison 2025/26 neigt sich dem Ende zu, und mit ihr die Verleihung der begehrten individuellen Awards. Sport1 hat Enthüllungen: Die Shortlists für den MVP-Award, Defensive Player of the Year und weitere prestigeträchtige Auszeichnungen stehen fest – und versprechen packende Entscheidungen.
Ein internationales duell um die mvp-krone
Das Rennen um den MVP-Titel ist in diesem Jahr ein wahrer internationaler Schlagabtausch. Victor Wembanyama (San Antonio Spurs), Shai Gilgeous-Alexander (Oklahoma City Thunder) und Nikola Jokic (Denver Nuggets) sind die drei Finalisten, die um die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Saison kämpfen. Gilgeous-Alexander, der Titelverteidiger, präsentierte sich erneut in herausragender Form und glänzte mit durchschnittlich 31,1 Punkten und 6,6 Assists bei einer beeindruckenden Trefferquote von 55 Prozent aus dem Feld. Doch Wembanyama, der Shooting Star aus Frankreich, sorgte mit seinen außergewöhnlichen Leistungen für Furore. In lediglich 29,2 Minuten pro Partie erzielte der Rookie 25 Punkte und sicherte 11,5 Rebounds – eine Leistung, die in der NBA seinesgleichen sucht.
Und dann ist da noch Nikola Jokic, der serbische Dominator. Der Center führte die Liga nicht nur mit 27,7 Punkten und 12,9 Rebounds pro Spiel an, sondern stellte mit 10,7 Assists pro Partie zudem einen historischen Wert auf: Er ist der erste Spieler in der NBA-Geschichte, der gleichzeitig die Liga in Assists und Rebounds anführte. Die Konkurrenz ist schlichtweg enorm.

„Wemby“ jagt die doublette: mvp und defensive player of the year?
Victor Wembanyama scheint nicht nur im Angriff für Furore zu sorgen. Beobachter sehen in ihm auch den Top-Favoriten für die Auszeichnung als Defensive Player of the Year. Seine Block-Statistiken sind schlichtweg atemberaubend – erneut führt er die NBA in Blocks pro Spiel an. Chet Holmgren (OKC) und Ausar Thompson (Detroit Pistons), der die Liga in Steals dominiert, sind zwar ebenfalls nominiert, doch „Wemby“ gilt als klarer Favorit.

Clutch-momente und rookie-hoffnungen
Auch die Kategorie Clutch Player of the Year verspricht Spannung. Shai Gilgeous-Alexander, Anthony Edwards (Minnesota Timberwolves) und Jamal Murray (Denver Nuggets) sind die Nominierten für diese Auszeichnung, die Spieler würdigt, die in entscheidenden Momenten punkten. Clutch-Points sind dabei jene Zähler, die in den letzten fünf Minuten eines Spiels bei einem Rückstand oder einer Führung von maximal fünf Punkten erzielt werden.
Luka Doncic und Cade Cunningham, die mit 33,5 bzw. 31,8 Punkten pro Partie zu den Top-Scorern der regulären Saison gehörten, verfehlten die Qualifikationsgrenze von 65 Spielen knapp. Doch dank einer „extraordinary circumstances“-Klausel durften sie dennoch für die Auszeichnungen in Frage kommen. Für das MVP-Podium reichte es zwar nicht, All-NBA-Ehren sind aber durchaus möglich.

Wer wird rookie of the year?
Im Rennen um den Rookie of the Year Titel stehen Cooper Flagg (Dallas Mavericks), Kon Knueppel (Charlotte Hornets) und VJ Edgecombe (Philadelphia 76ers) zur Auswahl. Besonders Knueppel und Flagg liefern sich ein enges Duell um die meisten First-Place-Stimmen. Die Entscheidung verspricht spannend zu werden.
Auch die Trainer stehen zur Debatte: J.B. Bickerstaff (Pistons), Mitch Johnson (Spurs) und Joe Mazzulla (Celtics) hoffen auf die Auszeichnung als Coach of the Year. Die Gewinner werden ab dieser Woche bekannt gegeben.
Die NBA-Awards-Saison ist in vollem Gange. Es wird ein spannendes Finale!
