Nba europe: milliarden-deal steht kurz vor dem abschluss – wer räumt ab?

London – Die europäische Basketball-Szene steht vor einer Revolution. Nach Ablauf der Frist für verbindliche Angebote hat die NBA offenbar klare Favoriten für die Vergabe von Franchises in zwölf europäischen Städten identifiziert. Ein Deal im zweistelligen Milliardenbereich könnte schon bald Realität werden und die europäische Liga für immer verändern.

Die konkurrenz heizt sich auf: wer bietet am meisten?

Die konkurrenz heizt sich auf: wer bietet am meisten?

Die NBA und die FIBA haben sich auf ein gemeinsames Modell für die neue Liga geeinigt, das Investoren besonders anzieht. Das Finanzmodell verspricht nicht nur hohe Einnahmen, sondern auch eine schnelle Rendite für die Franchise-Inhaber. Die angebotenen Summen bewegen sich zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dollar – und einige Angebote übersteigen diese Marke sogar deutlich. Mehr als 20 bestehende Fußball- und Basketballclubs, darunter auch einige Teilnehmer der EuroLeague, haben sich beteiligt, was den Wettbewerb zusätzlich anheizt.

Besonders spannend ist die Situation in Rom, wo sich zwei starke Konstellationen gegenüberstehen: Zum einen das neue Team BC Roma SPQR, das von Donnie Nelson und dem jungen Superstar Luka Dončić unterstützt wird. Dončić selbst war bei einem Besuch in Rom anwesend, um die Pläne zu unterstützen. Andererseits kandidiert Maxima Roma, ein Verein im Besitz von Matiasic. Auch in Mailand ist die Konkurrenz groß. Neben RedBird, die möglicherweise eine Partnerschaft mit Varese eingehen wollen, hat auch OakTree ein Angebot vorgelegt – ein Fonds, der bereits die Inter Mailand kontrolliert und nun auch in die Aktienmehrheit von Olimpia Mailand einsteigen könnte.

Mark Tatum: