Nagelsmann unter druck: völler sieht positive anspannung vor wm-start

Winston-Salem – Julian Nagelsmann spürt den Druck. Das räumt auch DFB-Sportdirektor Rudi Völler unmissverständlich ein, wenige Tage vor dem deutschen WM-Auftakt gegen Curacao. Doch es ist eine „positive Anspannung“, wie Völler betonte, ein Zeichen dafür, dass der Bundestrainer und sein Team voll auf den Turnierstart fokussiert sind.

Die erfahrung zählt: nagelsmann hat sich weiterentwickelt

Die erfahrung zählt: nagelsmann hat sich weiterentwickelt

Nach der Heim-EM 2024, die für die deutsche Nationalmannschaft zwar nicht nach Plan verlief, geht Nagelsmann nun in sein zweites großes Turnier als Bundestrainer. Völler zeigt sich überzeugt, dass der 38-Jährige aus den Erfahrungen der vergangenen Monate gelernt hat. „Er ist nicht mehr ganz so unbedarft wie vor der Europameisterschaft“, so der Weltmeister von 1990. „Er hat eine große Erfahrung, auch wenn er noch so jung ist.“

Die WM hat natürlich eine andere Bedeutung als die EM, doch Völler scheint sich keine Sorgen zu machen. Er betont, dass Nagelsmann seit drei Jahren als Bundestrainer arbeitet und bereits eine beeindruckende Bilanz vorweisen kann: 21 Siege in 33 Spielen. Das ist eine stolze Quote, die zeigt, dass die Arbeit des Trainers Früchte trägt.

Aber es geht um mehr als nur Statistiken. Völler spricht von einem „Brennen auf das Turnier“, das er bei Nagelsmann deutlich spürt. Diese Leidenschaft, kombiniert mit der wachsenden Erfahrung, soll das Team nun zum Erfolg führen. Eine Herausforderung, die der Bundestrainer anzunehmen scheint – mit einer gesunden Dosis Anspannung, versteht sich. Die Erwartungen sind hoch, das Feuer brennt, und der WM-Traum lebt weiter. Es bleibt abzuwarten, ob Nagelsmann und sein Team die nötige Konstanz zeigen können, um den Titel zu holen.