Nach 44 jahren: gigi fresco verlässt die trainerbank der virtus verona

Vierundvierzig Jahre. Eine Zahl, die schwer wiegt. Gigi Fresco hat am Dienstagabend das Ende seiner Ära als Cheftrainer der Virtus Verona verkündet – freiwillig, mit klarem Kopf und ohne Bitterkeit. Ab Sonntag sitzt sein langjähriger Assistent Tommaso Chiecchi auf der Bank. Fresco selbst bleibt dem Klub erhalten, wechselt aber in eine Managerrolle. Ein Schritt zurück. Kein Abschied.

Der mann, der nie pausierte

Der mann, der nie pausierte

Seit 1982 hat Fresco keine einzige Trainingseinheit verpasst – von den Junioren bis zur ersten Mannschaft. Er wohnt gegenüber dem Sportzentrum. Schaut er aus dem Fenster, sieht er den Trainingsplatz. Jahrelang nannten sie ihn den Ferguson d'Italia. Trainer, Präsident, Mädchen für alles. Jetzt sagt er selbst: „Jeder Trainer wäre inzwischen entlassen worden. Wir stehen auf dem drittletzten Platz mit 21 Punkten. Der Wechsel war notwendig.