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Musiala-Comeback: Bayern hofft auf "Anfallsarmut"

München – Die Hoffnung auf ein baldiges Comeback von Jamal Musiala (23) wächst beim FC Bayern. Trainer Vincent Kompany (40) und Sportvorstand Max Eberl (52) deuteten vor dem DFB-Pokalspiel beim VfL Osnabrück an, dass sich der Nationalspieler nach seinen gesundheitlichen Problemen auf dem Weg zurück befindet.

Fokus auf neurologische Stabilität

Nach seinen Zusammenbrüchen in Testspielen gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim steht Musiala weiterhin nicht zur Verfügung. Die Ursache waren neurologische Dysfunktionen, die zu kurzen Bewusstseinsstörungen führten. Der Offensivstar wird seit längerem medizinisch betreut und seine Medikation wurde zuletzt angepasst.

Training ohne Einschränkungen

Training ohne Einschränkungen

Sportlich sieht es inzwischen besser aus. Musiala hat das vollständige Mannschaftstraining wieder aufgenommen und absolvierte kürzlich auch nicht-öffentliche Einheiten ohne Probleme. Innerhalb des Vereins wird daher vorsichtig optimistisch auf eine baldige Rückkehr geblickt.

Ziel: Anfallsarmut

Ziel: Anfallsarmut

Entscheidend für Musialas Rückkehr ist derzeit ein Ziel, das die Münchner gemeinsam mit den Ärzten verfolgen: die sogenannte "Anfallsarmut". Sportvorstand Eberl erklärte in der ARD: „Bei Jamal ist es so, dass wir nach den letzten beiden Vorfällen so eine gewisse Anfallsarmut versuchen zu schaffen. Ich glaube, dass es ganz weggeht, das ist der große Wunsch, das ist aber schwierig.“

Ob Musiala bereits am Samstag im Bundesliga-Spiel gegen Schalke im Kader stehen wird, ließ Kompany offen. Er betonte bei Sky: „Vielleicht. Aber ich möchte dem Jungen nicht noch mehr Druck machen. Es geht ihm gut, es geht ihm besser. Wenn es so weitergeht, wird es nicht mehr lange dauern.“