Musiala vermisst müller: 'seine aura ist unbezahlbar'
Ein Raunen ging durch die Allianz Arena, als Thomas Müller im Sommer 2025 den FC Bayern verließ. Nun spricht Jamal Musiala über die Lücke, die der Urgestein hinterlassen hat – und enthüllt, was er am meisten vermisst.

Die unersetzliche präsenz des routiniers
Jamal Musiala, Shootingstar des deutschen Fußballs, gestand im Sky-Interview, dass der Abschied von Thomas Müller eine spürbare Veränderung im Team mit sich gebracht habe. Nicht nur die spielerischen Qualitäten des Routiniers fehlen, sondern vor allem seine Ausstrahlung. „Seine Stimmung, alles. Ich würde auch gerne nach so einer Phase mit ihm reden“, so Musiala, dessen Worte die tiefe Verbundenheit zwischen den beiden Spielern verdeutlichen.
Müllers Erfahrung war Gold wert: „Er hat mir in den gemeinsamen Jahren viel geholfen, viel Tipps gegeben über die Zeit“, erinnert sich Musiala. Doch es ist mehr als nur taktisches Know-how, das der junge Offensivspieler vermisst. „Einfach seine Aura, seine Stimmung ist schon etwas, was man vermisst.“
Die Entscheidung des FC Bayern, Müller nach Ablauf seines Vertrags nicht länger zu binden, sorgte für Diskussionen. Der Rekordmeister verlor damit nicht nur einen prägenden Spieler, sondern auch eine Identifikationsfigur. Musiala blickt auf fünf gemeinsame Jahre in München zurück, eine Zeit, die er als äußerst prägend empfindet: „Ich bin glücklich, dass ich so viele Jahre mit ihm spielen konnte.“
Der Wechsel von Thomas Müller zu den Vancouver Whitecaps in die MLS markiert das Ende einer Ära im deutschen Fußball. Doch die Erinnerung an seine Leistungen und seine Persönlichkeit wird bei den Fans und insbesondere bei Spielern wie Jamal Musiala noch lange nachwirken. Die Abwesenheit des „Radiators“ im Bayern-Team ist spürbar, und es bleibt abzuwarten, wie sich der Verein langfristig an das neue Kräfteverhältnis gewöhnen wird.
