Murray offenbart: djokovic lernte wohl wenig von ihm!

Ein kurzer Tanz auf dem Tennisparkett, der für Überraschung sorgte und nun für Gesprächsstoff. Andy Murray, der gerade erst seine Karriere im aktiven Spiel beendet hatte, sprang im Winter 2025 als Trainer an die Seite von Novak Djokovic. Eine Kooperation, die mit großen Erwartungen begann, aber nur wenige Monate hielt. Nun lüftet Murray den Schleier über diese ungewöhnliche Zeit – und das mit einem Augenzwinkern.

Der britische humor kommt zum vorschein

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Im Gespräch mit „Sky Sports“ ließ der dreifache Grand-Slam-Sieger durchblicken, dass Djokovic seine Expertise wohl nicht in vollem Umfang genutzt habe. „Djokovic hat wahrscheinlich nichts von mir gelernt“, scherzte Murray, bevor er die Ernsthaftigkeit der Situation betonte. „Aber im Nachhinein habe ich natürlich viel gelernt – und würde durchaus wieder als Trainer arbeiten, allerdings im Moment noch nicht.“

Die Entscheidung von Murray, so kurz nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Sport, Djokovic zu unterstützen, hatte im Tennis-Zirkel für Aufsehen gesorgt. Das Ziel war klar: Djokovics 25. Grand-Slam-Titel sollte in greifbare Nähe rücken. Bei den Australian Open lief es zunächst vielversprechend. Djokovic zeigte starke Leistungen, eliminierte unter anderem Carlos Alcaraz und erreichte das Halbfinale. Doch dort musste er verletzungsbedingt aufgeben – ein bitterer Rückschlag für beide Seiten.

Die Zusammenarbeit endete einvernehmlich nach den Miami Open, obwohl ursprünglich eine längere Zusammenarbeit bis in die Rasensaison geplant war. Murray bestätigte, dass er seitdem bereits mehrere Anfragen als Trainer erhalten hat, betonte aber, dass ihm die ständigen Reisen derzeit widerstreben würden – es sei denn, er könne seine Familie dabei haben.

Was die Erfahrung mit Djokovic ihm dennoch mitgegeben hat, ist eine neue Perspektive auf den Alltag eines Top-Athleten. „Ich kannte Novaks Spiel natürlich schon gut, habe jahrelang gegen ihn gespielt und sein Spiel analysiert. Aber es war faszinierend zu sehen, wie sein Alltag aussieht – und wie er sich im Vergleich zu meiner Zeit als Spieler unterscheidet.“ Diese Einblicke, so Murray, sind unbezahlbar und werden ihm bei zukünftigen Entscheidungen helfen, auch wenn es vorerst keine festen Coaching-Pläne gibt. Das Tennis-Business bleibt eben unvorhersehbar – und Murray scheint sich genau das zu genießen.