Muriqi lässt madrid im drama versinken – tränen der erleichterung!
Mallorca hat Real Madrid
im Finish einen Strich durch die Erfolgsrechnung gezogen! Vedat Muriqi, der Mann des gestrigen Abends, traf in der Nachspielzeit zum 2:1 und löste anschließend einen emotionalen Ausbruch aus, der die Fußballwelt in Atem hält.
Ein sieg, der mehr als drei punkte wert ist
Die Stimmung im Stadion war elektrisierend, als Manu Morlanes die Hausherren in Führung brachte. Doch Real Madrid zeigte seine Klasse und glich durch Eder Militao in der 88. Minute aus. Es schien, als ob die Königlichen einen Punkt mitnehmen würden – doch dann kam Muriqi. Sein wuchtiger Kopfball unter die Latte war nicht nur ein Tor, sondern ein Befreiungsschlag für Mallorca und ein Schock für Madrid.
Der Kosovare traf zum 19. Mal in dieser Saison und katapultierte sich damit in die Nähe der Torjägerkrone. Aber es war nicht nur seine Torquote, die beeindruckte. Nach dem Schlusspfiff brach Muriqi zusammen, rang nach Luft und weinte. Ein Moment purer Emotion, der die Last der vergangenen Wochen offenbarte.
„Auch wenn ich von außen hart aussehe, bin ich ein Mensch“, gestand der Stürmer sichtlich gerührt. Die vergangenen Tage waren alles andere als einfach für Muriqi. Ein vergebener Elfmeter in der 92. Minute, das verpasste WM-Ziel mit dem Kosovo – die Emotionen brodelten. Und nun dieser Sieg gegen Real Madrid, ein Märchen, das wahr wurde.
„Hier steht es 1:0, dann 1:1 in der 88. Minute – und plötzlich mache ich so ein Tor“, beschrieb Muriqi seine Gefühle. „Ein Siegtreffer, ein Traumtor. Das war einfach zu viel.“ Die drei Punkte sind für Mallorca enorm wichtig im Kampf um den Klassenerhalt. „Wenn man ehrlich ist, rechnet man gegen Real mit null Punkten“, so Muriqi. „Diese drei zeigen, dass wir stark gearbeitet haben.“
Die Siege gegen Rayo und Valencia sind nun das nächste Ziel. Aber nach dem gestrigen Abend darf man wohl hoffen, dass die Mannschaft um Vedat Muriqi auch diese Herausforderungen meistern wird. Denn eines ist klar: Der Mann, der Real Madrid zum Weinen brachte, ist in Topform.
