Mumbrú auf dem sprung: bologna lockt – dbb weist gerüchte zurück!
Ein überraschender Wechsel könnte die Basketballszene erschüttern: Medienberichten zufolge steht Bundestrainer Àlex Mumbrú vor einem Engagement bei Virtus Bologna, dem italienischen EuroLeague-Topteam. Doch der Deutsche Basketball Bund (DBB) weist die Spekulationen entschieden zurück und bekräftigt, dass Mumbrú weiterhin an der Nationalmannschaft arbeiten wird – zumindest vorerst.

Doppelfunktion oder trennung? die frage im raum
Laut der spanischen Sporttageszeitung Marca, die sich auf Informationen aus Mumbrús Heimat bezieht, existiert bereits eine „vorläufige Vereinbarung“ zwischen dem 47-jährigen Coach und Bologna. Diese würde ihm ermöglichen, sowohl die Nationalmannschaft zu betreuen als auch die Verantwortung bei Virtus zu übernehmen. Eine ambitionierte Idee, die jedoch auf Widerstand im DBB stößt.
Ingo Weiss, Präsident des DBB, ließ im Gespräch mit dem SID keine Zweifel aufkommen: „Àlex Mumbrú ist und bleibt unser Bundestrainer.“ Er betonte die Bedeutung Mumbrús für die bevorstehenden Qualifikationsspiele im Juli, August, November und Februar sowie die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2027. „Das bleibt alles beim Alten, wie geplant“, so Weiss.
Bologna sucht seit dem Abschied von Dusko Ivanovic Ende März fieberhaft nach einem Nachfolger für die Interimslösung Nenad Jakovljevic. Mumbrús Name tauchte schnell auf, nachdem er im April seinen Posten beim Valencia Basket verlassen hatte. Sein Wechsel zum DBB und die anschließende EM-Titelgewinn 2025 unter Beweis stellten seine Qualitäten als Trainer eindrucksvoll. Der Verband hatte zuvor verhindert, dass sein Vorgänger, Gordon Herbert, parallel einen EuroLeague-Klub in Frankreich trainierte.
Was niemand offen erwähnt: Der DBB scheint diesmal bereit zu sein, eine Ausnahme zu machen. Ob dies langfristig die Strategie des Verbands widerspiegelt, bleibt abzuwarten. Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die Zukunft des deutschen Basketballs haben, sollte Mumbrú tatsächlich in Doppelfunktion tätig werden.
Währenddessen verfolgen Schröder, Wagner und Klingbeil die Erfolge ihrer Mannschaft aus der Ferne. Bayern München setzte sich gegen seinen Gegner durch, während die deutschen Basketballteams in Köln einen Double-Header bestritten. Die App des Verbands wird inzwischen von über drei Millionen Sportfans genutzt – ein Zeichen der wachsenden Begeisterung für den deutschen Basketball.
Die Situation um Mumbrú ist komplex und voller unvorhergesehener Wendungen. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Parteien auf eine Einigung treffen können, die sowohl den Interessen des DBB als auch denen von Virtus Bologna gerecht wird. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich diese Geschichte weiterentwickelt.
