Müller glänzt bei whitecaps-sieg – dann frühes aus!
Vancouver – Thomas Müller, der deutsche Fußball-Routinier, sorgte im Pokal-Viertelfinale für Aufsehen, erzielte einen wichtigen Treffer und verließ das Spielfeld dann doch überraschend früh. Die Vancouver Whitecaps setzten sich gegen Cavalry FC mit 4:1 durch und sind dem Einzug ins Halbfinale einen großen Schritt näher.

Ein kurzeinsatz mit großer wirkung
Die Partie im kleinen Swangard Stadium war für Müller, der seit 2024 in der MLS spielt, denkbar kurz. Eingewechselt in der 46. Minute, ließ er die Fans nicht lange auf sich warten und traf nur wenige Augenblicke später zum 2:1. Dieser Treffer war entscheidend für den weiteren Verlauf des Spiels und brachte die Whitecaps in eine komfortable Position. Doch die Freude währte nicht lange: Bereits in der 72. Minute verließ der 36-Jährige das Feld, was für einige Überraschung sorgte.
Es bleibt abzuwarten, welche Gründe für Müllers frühes Aus verantwortlich waren. War es eine taktische Entscheidung von Trainer oder gab es vielleicht kleinere Fitnessprobleme? Fest steht: Der ehemalige deutsche Nationalspieler zeigte in seinem kurzen Einsatz einmal mehr seine Klasse und sein Instinkt vor dem Tor.
Der Titelverteidiger im Blick auf das Halbfinale
Mit diesem Sieg festigt die Whitecaps ihre Position als Titelverteidiger im Canadian Championship. Das Rückspiel gegen Cavalry FC findet am Montag statt, und angesichts der deutlichen Führung ist der Einzug ins Halbfinale bereits so gut wie sicher. Letztes Jahr hatten die Whitecaps im Finale einen dramatischen Sieg gegen den Stadtrivalen Vancouver FC gefeiert, wobei Müller ebenfalls eine entscheidende Rolle spielte – mit einem Tor und einer Vorlage.
Die kurze Anreise fiel Müller besonders gut aus, da er nur wenige Stunden zuvor noch bei der WM-Achtelfinalpartie zwischen der Schweiz und Kolumbien in Vancouver an der Seitenlinie mit Jürgen Klopp gelacht hatte.
Doch es gibt auch eine interessante Entwicklung im MLS-Umfeld: Robert Lewandowski, Müllers ehemaliger Bayern-Kollege, wechselt ebenfalls in die Liga und wird in Zukunft für den Chicago Fire spielen. Das könnte zu einigen spannenden Duellen zwischen den beiden Weltstars führen. Die MLS wird so immer mehr zur Anlaufstelle für europäische Top-Stars. Ob Schweinsteiger und Müller nun Gesellschaft leisten?
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