Mühlhaus-aus: dfb-trainer verzichtet auf werder-angreiferin trotz starkem debüt

Ein Schock für Larissa Mühlhaus und die Fans von Werder Bremen: Nur wenige Wochen nach ihrem fulminanten Debüt für die deutsche Nationalmannschaft hat Bundestrainer Christian Wück die Stürmerin für die kommenden WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich nicht berücksichtigt. Die Entscheidung wirft Fragen auf und sorgt für Diskussionen im deutschen Fußball.

Unerwartete hiobsbotschaft für die bremerin

Unerwartete hiobsbotschaft für die bremerin

Mühlhaus hatte im März beim 5:0-Sieg gegen Slowenien mit einem Treffer überzeugt und damit Hoffnungen auf eine feste Platzierung im DFB-Team geweckt. Doch nun scheint der Traum geplatzt zu sein. Wück begründete seinen Entschluss mit dem Wunsch, Mühlhaus Spielpraxis in der U23-Nationalmannschaft zu ermöglichen. Ein überraschender Schritt, der viele Beobachter stutzig macht.

„Die Entscheidung war sehr knapp“, so Wück gegenüber den Medien. „Letztlich haben wir uns entschieden, dass Larissa bei der U23 wertvolle Erfahrungen sammeln soll. Wir stehen in engem Austausch mit dem Trainerteam der U23, um sicherzustellen, dass wir sie und weitere talentierte Spielerinnen im Blick behalten.“

Die 24-Jährige, die in dieser Bundesliga-Saison bereits zwölf Tore für Werder erzielt hat, wird nun am 12. April gegen Belgien zum Einsatz kommen. Ob dies der endgültige Abschied aus dem DFB-Team bedeutet, bleibt abzuwarten. Die Fans von Werder Bremen sind jedoch enttäuscht und fragen sich, ob Wück damit ein strategisches Missverständnis begeht.

Es bleibt abzuwarten, ob Mühlhaus die Chance bekommt, sich in der U23 zu beweisen und ihren Weg zurück ins Nationalteam zu finden. Denn eines ist klar: Ihr Torinstinkt und ihre Leidenschaft sind unbestritten und könnten dem DFB-Team in Zukunft sehr wertvoll sein. Die Entscheidung von Wück ist ein Risiko, das sich erst noch erweisen muss.