Mühlhaus rückt nach zicai-ausfall ins dfb-team – überraschung in bremen?

Ein Wechselbad der Gefühle für Larissa Mühlhaus: Nur wenige Wochen nach ihrem fulminanten Debüt für die deutsche Nationalmannschaft wurde die Werder-Stürmerin von Bundestrainer Christian Wück überraschend gestrichen. Doch nun, nach der Verletzung von Cora Zicai, winkt ihr doch noch der Sprung in den Kader für die WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich und die Schweiz.

Ein debüt, das in erinnerung bleibt

Im März sorgte die 23-Jährige für Furore, als sie beim 5:0-Sieg gegen Slowenien direkt traf. Viele sahen in ihr eine vielversprechende Verstärkung für das DFB-Team. Wücks Entscheidung, sie stattdessen in der U23 Spielpraxis sammeln zu lassen, stieß auf Unverständnis – aber nun scheint sich die Situation dramatisch zu wenden.

Die muskulären Probleme von Cora Zicai, die ausgerechnet am Ostermontag bekannt wurden, eröffnen Mühlhaus eine überraschende Chance. Wück nominierte die Bremerin zurück ins A-Team, ein Signal, dass die Konkurrenz im Sturmzentrum größer denn je ist.

Die frage der einsatzzeit

Die frage der einsatzzeit

Ob Mühlhaus nun tatsächlich Spielzeit gegen Österreich und die Schweiz erhalten wird, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz ist groß, aber ihre Torjägerqualitäten und ihr unbedingter Siegeswille könnten ihr einen Vorteil verschaffen. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich Wück in der Sturmreihe aufstellen wird.

Die Nachricht von Mühlhaus' Rückkehr ins DFB-Team sorgt in Bremen für Begeisterung. Trainerinnen und Fans hoffen, dass sie die Chance nutzen kann, sich für die Zukunft des Nationalteams zu empfehlen. Ihre Entwicklung ist ein Beweis dafür, dass Talent und harte Arbeit sich auszahlen können – auch wenn der Weg dorthin manchmal unerwartet windig ist.