Mudryk trainiert erstmals wieder mit Chelsea – Rückkehr nach Dopingsperre

London – Mykhailo Mudryk hat nach seiner Dopingsperre erstmals wieder mit der Mannschaft des FC Chelsea trainiert. Der ukrainische Flügelspieler war seit November 2024 gesperrt, nachdem er positiv auf Meldonium getestet worden war.

Mudryks Rückkehr ins Team

Trainer Mauricio Alonso äußerte sich positiv über Mudryks Rückkehr: "Er kam direkt vom Flughafen ins Hotel. Gestern ging es eher um das Gefühl, um die Emotionen – wieder mit den Spielern zusammen zu sein und den Fitnesszustand einzuschätzen. Er könnte morgen auf dem Platz stehen (im Testspiel gegen Juventus, die Red.), 90 Minuten sind aber wohl noch zu viel. Wir haben ihn nominiert, also kann er spielen. Wir freuen uns sehr, dass Misha wieder da ist. Sein Lächeln zeigte, wie gut es ihm tut, nach langer Zeit des Alleintrainings wieder Teil der Mannschaft zu sein.“

Die Ursachen der Sperre und die Aufhebung

Die Ursachen der Sperre und die Aufhebung

Der englische Fußballverband hatte Mudryk 2024 vorläufig gesperrt, weil er positiv auf Meldonium getestet hatte. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hob die Sperre jedoch am vergangenen Freitag auf, nachdem Mudryk den Verstoß gegen die Anti-Doping-Richtlinien eingeräumt und die bisher verbüßte Strafe akzeptiert hatte. Die gefundene Substanz war so gering, dass sie nach einer Änderung der Anti-Doping-Richtlinien heute nicht mehr als Verstoß gelten würde. Auch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) stimmte der Entscheidung zu.

Wie geht es für Mudryk und Chelsea weiter?

Wie geht es für Mudryk und Chelsea weiter?

Mudryk, der 2023 für 70 Millionen Euro Ablöse aus Donezk zu Chelsea wechselte und noch einen Vertrag von fünf Jahren besitzt, könnte demnächst verliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln. Coventry City (unter Frank Lampard), sowie andere Premier League Vereine, haben bereits Kontakt aufgenommen. Eine Leihe zum Chelsea-Farmteam Straßburg ist ebenfalls denkbar. Alonso betonte: "Es ist noch keine Entscheidung gefallen. Wir müssen die Lage einschätzen – er ist ein besonderer Spieler, aber es handelt sich um einen Sonderfall, daher müssen wir sensibel vorgehen. Wir müssen davon ausgehen, dass es länger dauern wird, bis er wieder voll fit und in Topform ist."