Moutet tanzt blank – skandal beim hamburg-turnier!

Hamburg – Corentin Moutet hat es mal wieder getan. Der französische Tennisspieler sorgte beim ATP-Turnier in Hamburg für eine Szene, die das Publikum sprachlos machte und die Frage aufwirft: Ist dieser Mann überhaupt fähig, professionelles Tennis zu spielen?

Ein auftritt, der in die geschichte eingeht

Ein auftritt, der in die geschichte eingeht

Schon vor seiner Erstrundenniederlage gegen Alejandro Davidovich Fokina (4:6, 4:6) war Moutet kein Unbekannter für fragwürdige Aktionen. Doch was er am Mittwoch zeigte, übertraf alles bisher Dagewesene. Bei einem Stand von 2:3 im ersten Satz, sichtlich frustriert über seinen eigenen Auftritt, explodierte der 27-Jährige förmlich. Zuerst beförderte er seinen Schläger mit Wucht in die Menge – ein klassischer Tennis-Rüpel-Move. Doch dann folgte der absolute Wahnsinn: Moutet zog plötzlich seine Hose herunter und präsentierte den Zuschauern seinen Po. Ein Anblick, der für Gelächter sorgte und Davidovich Fokina sichtlich irritierte.

Der Spanier, der sich von dem Ausbruch des Franzosen nicht weiter beirren ließ, spielte professionell weiter und sicherte sich den Sieg in zwei Sätzen. Er trifft nun in der nächsten Runde auf Alex de Minaur. Die Frage, die sich nun stellt: Wie lange wird es dauern, bis die Veranstalter härtere Maßnahmen gegen solche Eskapaden ergreifen?

Es ist ironisch, wenn man bedenkt, dass Moutet Rafael Nadal als sein Vorbild nennt. Der spanische Superstar, bekannt für seine Disziplin und seinen Respekt vor dem Spiel, dürfte sich angesichts des Verhaltens seines französischen Kollegen vermutlich die Haare raufen. Alexander Zverev, Deutschlands Nummer eins, hatte für das Heimturnier in Hamburg abgesagt – vielleicht ahnte er ja, was bevorstehen könnte.

Die Zuschauerzahlen sprechen für sich: Das Turnier in Hamburg zieht regelmäßig ein großes Publikum an. Doch solche Szenen wie die von Moutet trüben das Bild und werfen ein schlechtes Licht auf den Tennissport. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen des ATP-Turniers in Hamburg schnell handeln, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Denn eines ist klar: Tennis braucht Stars, aber keine Chaoten.