Motogp jerez: di giannantonio und morbidelli dominieren fp1!
Ein überraschend starkes VR46-Team hat das freie Training 1 in Jerez für sich entschieden. Fabio Di Giannantonio und Franco Morbidelli demonstrierten eine beeindruckende Form und ließen die Konkurrenz hinter sich – auch die Marquez-Brüder.

Die ducati scheint erwacht zu sein
Die ersten Anzeichen sind da: Nach einer dreiwöchigen Entwicklungsphase scheint die Ducati wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Teammanager Davide Tardozzi sprach von einer positiven Entwicklung, die sich bereits in der FP1 widerspiegelte. Die Analyse der Daten und die Tests mit Pirro scheinen Früchte getragen zu haben, wobei weitere Verbesserungen im Laufe des Wochenendes erwartet werden.
Di Giannantonio, der mit einer mittleren Reifenmischung fuhr, distanzierte seine Teamkollegen und die gesamte Konkurrenz deutlich. Er liegt zwar noch eine Sekunde hinter der letztjährigen Poleposition von Quartararo, aber die Zeiten sind dennoch bemerkenswert. Besonders der Abstand zu seinen Verfolgern – 288 Tausendstel zu Morbidelli, 378 Tausendstel zu Alex Marquez und 393 Tausendstel zu Bezzecchi – unterstreicht seine dominante Leistung. Marc Marquez hingegen, der ebenfalls noch keine Reifenwechsel im Training vornahm, blieb mit einem Rückstand von fast einer halben Sekunde deutlich hinter den Top-Positionen.
Auch Morbidelli zeigte eine starke Performance und bewies, dass er definitiv zu den Favoriten gehört. Die beiden Valentino-Piloten demonstrierten ein starkes Paket und scheinen bereit für das Wochenende zu sein.
Ein kleiner Schockmoment gab es mit dem Sturz von Jorge Martin, der offenbar von den kalten Reifen überrascht wurde. Die Ducati scheint jedoch, trotz dieses Zwischenfalls, gut gerüstet zu sein, um wieder um Podestplätze zu kämpfen. Die kommenden freien Trainings und das Qualifying werden zeigen, ob diese positive Entwicklung bestätigt werden kann.
Die Ergebnisse der FP1 in Jerez de la Frontera sprechen eine deutliche Sprache: Das VR46-Team ist auf dem Weg, und die Ducati scheint bereit, den Kampf um die Spitze wieder aufzunehmen.
