Monegasse-update: aston martin bringt frischen schwung ins spiel!
Die Reden von 'Wunderwipfel' sind fehl am Platz, aber Aston Martin kommt mit einer Reihe von Updates in Monaco an – und das könnte für Fernando Alonso eine kleine Chance bedeuten. Nach einem schwierigen Saisonstart wollen die Briten im Fürstentum zeigen, dass sie sich verbessert haben, auch wenn die Veränderungen eher den Feinabstimmungen als revolutionären Umgestaltungen gleichen.
Verbesserungen im detail: so will aston martin punkten
Aston Martin hat bei der FIA drei konkrete Modifikationen an seinem AMR26 gemeldet. Im Fokus steht dabei die Anpassung der Vorderradaufhängung, die speziell auf die engen Kurven von Monaco zugeschnitten ist. Ein optimiertes Kühlsystem soll ebenfalls zur Leistungssteigerung beitragen, während ein verbesserter und neu positionierter Auspuffträger die Aerodynamik im Heckbereich beeinflussen soll – ein klassischer Ansatz, um an diesem anspruchsvollen Wochenende mehr Abtrieb zu generieren.
Alonso selbst deutet an, dass die Entwicklungen in die richtige Richtung gehen. "Es ist die Philosophie, die wir fahren", so der Spanier, der ebenfalls einen überarbeiteten Sitz erhalten wird, der dem von 2025 ähnlicher ist, nachdem es in Kanada zu Problemen gekommen war. Auch Teamkollege Carlos Sainz profitiert von den Neuerungen, wobei seine Anpassungen ambitionierter ausfallen sollen, mit dem Ziel, zumindest das Qualifying Q3 zu erreichen. Sainz setzt auf eine veränderte Auspuffanlage, um mehr Abtrieb im Heck zu erzeugen, und eine angepasste Vorderradaufhängung.

Ferrari mit boden-update im visier
Doch Aston Martin ist nicht das einzige Team, das in Monaco aufzurüsten versucht. Auch Ferrari bringt frische Ideen mit. Während Mercedes mit einem spezifischen Heckflügel antritt, arbeiten McLaren weiterhin intensiv an ihrer Aufhängung und ihrem Diffusor. Red Bull setzt auf Zuverlässigkeitsverbesserungen im vorderen Bereich des Fahrzeugs. Aber es ist Ferrari, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Wie Antonelli treffend bemerkte: “Sie sind in Monaco schnell, selbst wenn das Auto nicht das Beste ist.” Und tatsächlich: Ferrari bringt ein aktualisiertes Fahrwerk, einen neuen Diffusor und eine überarbeitete Vorderradaufhängung mit, um sich optimal an die Streckenbedingungen anzupassen – eine Hommage an Leclers dominante Leistung im Vorjahr.
Die Strategie von Ferrari wirkt gezielt und wohlüberlegt. Das Team scheint die Besonderheiten der Strecke zu verstehen und hat seine Ingenieure eindeutig auf eine optimale Abstimmung konzentriert. Während andere Teams mit größeren Veränderungen experimentieren, setzt Ferrari auf eine Verfeinerung seiner bestehenden Basis. Eine Taktik, die sich in der Vergangenheit bewährt hat und die nun in Monaco erneut zum Tragen kommen könnte.
Es bleibt abzuwarten, ob Aston Martin und Ferrari ihre jeweiligen Updates in Punkte umwandeln können. Aber eines ist klar: Der Kampf um die Plätze wird in Monaco noch intensiver sein als erwartet.
