Monaco-debakel: sainz kritisiert riskantes fahrverhalten nach kollision

Das Fürstentum Monaco erlebte ein dramatisches Rennwochenende. Carlos Sainz, obwohl er eine starke Leistung zeigte, musste sich nach einem Unfall in der letzten Runde mit leeren Händen zufrieden geben. Sein Ärger gilt vor allem Fahrern, die unnötige Risiken eingehen und damit die Sicherheit gefährden.

Sainz

Sainz' wut auf loews: “man spielt hier nicht mit dem leben!”

Die Kollision, die Sainz um Platz und Punkte beraubte, ereignete sich in den finalen zehn Runden des Großen Prix von Monaco 2026. Der Ferrari-Pilot äußerte sich in deutlicher Kritik an Fahrern, die sich in der berüchtigten Loews-Kurve zu aggressiv verhalten. “Ich verstehe es nicht, wie immer noch Leute dort versuchen, sich mit Gewalt nach innen zu drängen. Es gibt dort nur Unfälle!”, wetterte Sainz. Er betonte, dass die Kurve bekannt dafür sei, ein Staugebiet zu sein, und dass die Fahrer fast gezwungen seien, abrupt zu bremsen, um eine Kollision zu vermeiden.

Die Entscheidung von Russell, seinen Wagen abzubremsen, trug zu der Situation bei. “Man sagt mir jetzt, dass Russell irgendetwas Seltsames gemacht hat. Aber wir alle wissen, dass man in dieser Kurve fast vom Gas gehen muss, um nicht selbst oder andere mitzunehmen. Es ist unglaublich, dass manche das nicht verstanden haben.” Sainz zeigte sich frustriert, aber auch realistisch: “Es gibt jetzt nichts mehr zu tun. Wir hätten punkten können, das war das Schwierige heute.”

Die Strategie des Ferrari-Teams sah vielversprechend aus. Sainz lobte die gute Leistung der ersten 15 Runden vor der Reifenwechsel und die Teamstrategie. “Wir hätten 2 bis 4 Punkte holen können, vielleicht sogar mehr, wenn Alex mitgespielt hätte.” Ein Fehler von Albon, der Sainz bei der Rückgabe des Platzes unterlief, kostete das Team letztendlich wertvolle Punkte.

Trotz des enttäuschenden Rennens blickt Sainz positiv in die Zukunft. “Ich habe ein sehr, sehr gutes Jahr hinter mir, mit guten Qualifikationsergebnissen und einem sehr guten Rennrhythmus. Wir müssen so weitermachen, dann werden die Ergebnisse kommen.” Er betonte, dass er trotz des Ärgers über die verlorenen Punkte, die Leistung des Teams nicht schmälern lässt. “Ich hatte heute eindeutig viel Tempo, Alex hatte vielleicht Probleme. Aber es ist frustrierend, wenn man 4 oder 6 Punkte liegen lässt, die wir mit Strafen und anderem hätten holen können.”

Sainz’ Worte sind ein deutlicher Appell an die Fahrer im Feld: Sicherheit muss oberste Priorität haben, und unnötige Risiken in Kurven wie Loews dürfen nicht eingehen. Das Rennen in Monaco hat einmal mehr gezeigt, wie schnell eine falsche Entscheidung verheerende Folgen haben kann.