Mónaco: spanische stars stellen sich der herausforderung!

Die Liga Diamante in Monaco verspricht am Freitag ein Spektakel – besonders für deutsche Leichtathletikfans, denn drei spanische Athleten reisen mit Ambitionen an. Attaoui, Quijada und Ndikumwenayo wollen in Monaco ihre Klasse beweisen und sich für die kommenden Herausforderungen, insbesondere die Europameisterschaften, optimal vorbereiten.

Mohamed attaoui: der 1000-meter-mann im duell der giganten

Mohamed Attaoui steht vor einer echten Bewährungsprobe. Nach einer intensiven Phase mit 1500 und 800-Meter-Läufen misst er sich nun über 1000 Meter mit einer illustren Riege an internationalen Top-Athleten. Emmanuel Wanyonyi aus Kenia, die Briten Jake Wightman und Ben Pattison, der Algerier Djamel Sedjati und der US-Amerikaner Bryce Hoppel – das Feld verspricht ein hochklassiges Rennen. Attaoui, der sich auf die EM in Birmingham konzentriert, präsentierte sich in Friburg mit 1:44.28 über 800 Meter in Topform, seiner besten Saisonbestleistung im Freien. Doch in Monaco zählt nur der Sieg.

Alejandro quijada: zweiter ligadiamant-auftritt, höhere erwartungen

Alejandro quijada: zweiter ligadiamant-auftritt, höhere erwartungen

Für Alejandro Quijada ist es bereits der zweite Start in der Liga Diamante. Sein Debüt im Vorjahr in Monaco endete mit einem enttäuschenden zehnten Platz über 3000 Meter Hindernis. Doch Quijada hat sich seitdem weiterentwickelt und möchte nun zeigen, was er gelernt hat. Der Marokkaner Soufiane El Bakkali, der klare Favorit, fehlt zwar, aber der Kenianer Simon Koech, der einzige der 16 Starter, der die Acht-Minuten-Marke bereits unterbot (7:59.44), wird ihn zu Höchstleistungen antreiben.

Thierry ndikumwenayo: saisonpremiere im 5000-meter-rennen

Thierry ndikumwenayo: saisonpremiere im 5000-meter-rennen

Thierry Ndikumwenayo eröffnet seine Saison im Freien über 5000 Meter. Die Konkurrenz ist hochkarätig, mit Läufern wie dem Bahrainer Birhanu Balew (12:47.73), dem Schweizer Dominic Lobalu (12:50.87) und dem Äthiopier Biniam Mehary (12:45.93). Ndikumwenayo muss sich gegen diese erfahrenen Gegner durchsetzen, um seine Ambitionen unter Beweis zu stellen.

Neben diesen spanischen Hoffnungen wird in Monaco auch Faith Kipyegon, die ungeschlagene kenianische Mittelstreckenläuferin, über 3000 Meter an den Start gehen. Nach ihrer überraschenden Niederlage gegen Nikki Hiltz in Eugene will sie sich rehabilitieren. Auch das Duell im Weitsprung zwischen dem Italiener Mattia Furlani und dem Griechen Miltiadis Tentoglou verspricht Spannung, nachdem Tentoglou in Xiamen seinen ersten Liga-Diamant-Sieg seit zwei Jahren feierte. Die Frage ist: Wer wird die Oberhand behalten?

Und schließlich steht Gabby Thomas, die olympische Siegerin über 200 Meter, nach einer langwierigen Achillessehnenverletzung wieder auf der Bahn. Ihre Teilnahme ist ein Hoffnungsschimmer für die US-Leichtathletik, insbesondere angesichts ihrer Weltjahresbestzeit von 21.70 im letzten Monat. Ob sie sich gegen Adaejah Hodge, Anavia Battle und Julien Alfred durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.

Die Leichtathletik-Szene hält den Atem an – Monaco verspricht ein Wochenende voller Emotionen und neuer Rekorde. Die Frage ist nicht, ob neue Bestmarken aufgestellt werden, sondern wie viele.