Modena zertrümmert spezia und klettert auf playoff-kurs

3:0 – fertig, aus, Vorsicht Playoff-Zone. Der Modena FC jagt den Catanzaro mit zwei Punkten Abstand in die Verlängerung und lässt Spezia in der Bedeutungslosigkeit versinken.

De luca und gliozzi schreiben ein tor-schnitzel

De luca und gliozzi schreiben ein tor-schnitzel

Angenommen, jemand hätte Samstagabend nach dem ersten Eckstoß die Uhr angehalten: Nach 13 Minuten war die Partie gelaufen. De Luca stochert den Abpraller von Wiafe über die Linie, und schon zeigt sich, warum er gegen Spezia immer zu seinem zweiten Selbst wird – vor zwölf Monaten traf er für Cremonese im Playoff-Halbfinale genau gegen dieselben Gegner.

Die Gäste aus Ligurien? Rührt den Ball an, verpassen, rücken auf, verpassen wieder. Aurelio köpft vorbei, Valoti verzieht, dann kommt die 55. Minute und mit ihr der Knockout. De Luca steigt bei Santoros Flanke höher als Spezias gesamte Innenverteidigung – 2:0. Keine vier Minuten später legt Santoro erneut auf, diesmal für Gliozzi, der die Latte der Ligen-Statistik um ein weiteres Tor erweitert. Das 3:0 ist gleichzeitig die 90-Minuten-Ansage: Spielentschieden, Saison-Träume gewendet.

Donadoni wechselt, probiert, verzweifelt. Doch wer aus drei Spielen nur einen Punkt holt und gegen Monza eine Last-Minute-Show abliefert, kann keine zweite Zauber-Vorstellung binnen fünf Tagen abrufen. Spezia bleibt punktgleich mit Schlusslicht Reggiana auf Relegationsplatz 18. Die Statistik, die zählt: seit acht Auswärtsspielen kein Sieg, seit 270 Minuten kein eigenes Tor.

Modena hingen feiern den ersten Dreier nach drei sieglosen Partien und schiebt sich mit 47 Zählern auf den behäbigen Fersen von Catanzaro. Die Post-Season rückt in Reichweite, wenn De Luca und Gliozzi ihre Schusssicherheit beibehalten. Trainer Pellegrini hatte vor dem Spiel gewarnt: „Wir müssen effizienter werden, sonst schauen andere auf unseren Platz.“ Effizienz lieferte sein Team – und schickt nun die Konkurrenz zum Nachsitzen.