Milosavljev rettet füchse: sieg gegen gummersbach im champions-league-rennen!
Berlin atmete auf. Die Füchse Berlin haben sich am Donnerstagabend einen knappen, aber wichtigen Sieg gegen den VfL Gummersbach erkämpft und damit ihre Hoffnungen auf die Teilnahme an der Champions League am Leben erhalten. Ein Spiel voller Fehler, aber am Ende dank einer herausragenden Leistung von Keeper Dejan Milosavljev.

Die pokal-feier als auftakt
Die Stimmung in der Max-Schmeling-Halle war ausgelassen. Gerade erst hatten die Füchse den DHB-Pokal gewonnen, und die jubelnde Anhängerschaft feierte diesen Triumph mit Kapitän Max Darj und einem Banner unter der Hallendecke. Der Rückenwind war spürbar, die Berliner starteten furios in die Partie und führten schnell mit 3:0.
Doch die Freude sollte nicht von Dauer sein. Gummersbach fand langsam ins Spiel, und die Partie entwickelte sich zu einem zähen Kampf, der von zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war. Immer wieder vergaben die Berliner freie Würfe, während die Gäste am Tor von Milos Vujovic nicht durchkamen. Die erste Halbzeit endete mit einem knappen 13:12 für die Gastgeber.
Nach der Pause kamen die Gäste durch einen wachsamen Kuzmanović immer wieder zurück ins Spiel. Doch dann legte das dänische Duo Lasse Andersson und Matthias Gidsel einen Gang zu und brachte die Füchse wieder nach vorne. Die entscheidenden Minuten sahen dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem Milosavljev zum entscheidenden Faktor wurde.
Der serbische Schlussmann war in der Schlussphase in unübertroffener Form und hielt einen Siebenmeter, der die Entscheidung brachte. Mit 19 Paraden sicherte er sich nicht nur den Sieg für seine Mannschaft, sondern stellte auch einen neuen persönlichen Bundesliga-Bestwert auf. Eine Leistung, die den Unterschied machte.
Die Füchse Berlin sind nun punktgleich mit den Magdeburgern und im Rennen um die Champions League voll dabei. Der Sieg war hart erkämpft, aber er zeigt, dass die Berliner auch in schwierigen Situationen das Potenzial haben, sich durchzusetzen.
