Milan-transfer: amorim will hjulmand zurückholen – ein versprechen aus der vergangenheit!
Milan bastelt fieberhaft an der neuen Saison unter Rubén Amorim, und ein Name steht dabei ganz oben auf der Wunschliste: Morten Hjulmand. Der dänische Mittelfeldmotor, der bereits 2023 von Lecce zu Sporting Lissabon wechselte, soll nun zurück in die Serie A gelotst werden – und zwar in die lombardische Metropole. Ein Deal, der nicht ohne Herausforderungen sein wird, aber Amorim setzt alles daran, seinen Wunschkandidaten zu verpflichten.

Die vorgeschichte: ein deal aus dem jahr 2026?
Die Geschichte ist kurios. Bereits als Amorim Sporting verließ und zu Manchester United wechselte, zeigte er Interesse an Hjulmand. Damals scheiterte der Transfer jedoch an der Ablösesumme. Doch es gibt einen Twist: Vor einem Jahr soll Hjulmand von Sporting ein Versprechen erhalten haben. Sollte er in Lissabon bleiben, könnte er 2026 zu einem deutlich reduzierten Preis abgegeben werden. Eine Parallele zu Gyokeres, wenn auch mit einem wichtigen Unterschied.
Anders als bei Gyokeres, bei dessen Abgang Sporting die vereinbarte Klausel nicht einhalten konnte, scheint die Situation bei Hjulmand anders zu sein. Der dänische Nationalspieler weckt das Interesse mehrerer Top-Klubs, darunter auch Atletico Madrid. Dennoch erhofft er sich, aufgrund seines Profils und der bestehenden Vereinbarung, eine Ablösesumme zwischen 35 und 45 Millionen Euro.
Amorims Vorliebe: Mehr als nur ein Mittelfeldspieler
Für Amorim ist Hjulmand mehr als nur ein weiterer Mittelfeldspieler. Während seiner Zeit in Lissabon entwickelte sich der Däne zum Dreh- und Angelpunkt im zentralen Mittelfeld. Die Leistungen waren so überzeugend, dass Amorim ihm nach nur einem Jahr die Kapitänsbinde überreichte. Das Vertrauen war gegenseitig: Hjulmand bedauerte Amorims Abgang nach Manchester, erkannte aber dessen außergewöhnliches Talent.
Nun hat Hjulmand öffentlich erklärt, dass er Gespräche mit der Sporting-Geschäftsführung führen wird, um seine Zukunft zu klären. Ein subtiler Hinweis auf das bestehende Versprechen. Gleichzeitig hat Amorim bereits mit Gerry Cardinale, dem Eigentümer von Milan, Kontakt aufgenommen, um seinen ersten Transfer zu forcieren. Eine Verpflichtung, die den Kader deutlich verstärken und Amorims taktische Vorstellungen untermauern würde.
Die Ablösesumme mag für Milan eine Herausforderung darstellen, insbesondere angesichts der Tatsache, dass Hjulmand im Juli 27 Jahre alt wird und somit kein Spieler ist, der in einigen Jahren noch deutlich an Wert gewinnen könnte. Doch für Amorim ist er ein Schlüsselspieler, ein fehlendes Puzzleteil, um Milan wieder zu alter Stärke zurückzuführen. Die Verhandlungen werden spannend.
