Milan kassiert rekordstrafe für ständiges zuspätkommen!
Rot-Schwarz in Italien: Der AC Milan hat sich mal wieder für Ärger im Serienoberhaus eingebracht. Nach dem jüngsten Remis gegen Napoli folgt nun die nächste saftige Strafe – und die Summe lässt die Verantwortlichen in Mailand schlucken. Ein Verhalten, das sich hartnäckig hält und dem Verein bereits ein beträchtliches Loch in die Transferkasse schlägt.

Wiederholtes zuspätkommen kostet den ac milan teuer
Gerardo Mastrandrea, der Sportrichter der Serie A, hat erneut eingeschritten. Anlass war das Spiel gegen Napoli, bei dem die Mailänder Spieler erneut zu spät in die Katakomben zurückkehrten, sowohl zur zweiten Halbzeit als auch zum Spielbeginn. Das Ergebnis: 25.000 Euro Strafe. Eine Summe, die zwar nicht existenzbedrohend ist, aber in Anbetracht der bereits angefallenen Kosten ein trauriges Bild zeichnet.
Die Bilanz der bisherigen Saison ist schockierend: Insgesamt hat der AC Milan bereits 132.000 Euro für dieses wiederholte Fehlverhalten blechen müssen. Verteilt auf 11 Strafen, die von 4.000 Euro bei Lecce bis hin zu 22.000 Euro im Derby gegen Inter reichten, summiert sich der Schaden zu einem echten Rekord in dieser Saison. Der Vergleich mit anderen Vereinen ist desaströs: Como liegt mit lediglich 21.000 Euro weit dahinter, während Napoli und Udinese mit jeweils 8.000 Euro kaum einen Bruchteil der Strafe aufweisen können.
Giorgio Furlani, der Geschäftsführer des Clubs, dürfte alles andere als erfreut über diese Entwicklung sein. Es ist ein Zeichen mangelnder Disziplin und Professionalität, das dem Ruf des Vereins schadet und die finanzielle Stabilität belastet. Die Frage, wann dieser Teufelkreis endlich durchbrochen wird, bleibt offen.
Die Fans sind enttäuscht – und zu Recht. Ein Verein von Mailänder Größe sollte es besser wissen. Die Verantwortlichen sind gefordert, endlich klare Ansagen zu machen und sicherzustellen, dass sich ein solches Verhalten nicht wiederholt. Denn eines ist klar: Geld allein löst das Problem nicht. Es braucht eine Veränderung der Mentalität und ein Umdenken im gesamten Verein.
