Míchel übernimmt Ajax nach Girona-Aus – PSV jagt vierten Titel in Folge

Míchel verlässt Girona und startet als neuer Trainer bei Ajax Amsterdam. Der Spanier, der den katalanischen Klub in die Champions League geführt hatte, übernimmt sein erstes Auslandsengagement. Der niederländische Rekordmeister beendete die vergangene Saison unter Interimstrainer Óscar García Junyent mit dem Sieg in den Conference-League-Playoffs gegen Utrecht.

Ajax sucht Stabilität nach durchwachsener Saison

Die Amsterdamer gewannen 2022 zuletzt die Eredivisie, vergangene Spielzeit aber nur 14 von 34 Partien – ebenso viele endeten remis. Míchel muss die Mannschaft stabilisieren. Bei seiner Vorstellung betonte er: „Es fühlt sich gut an, hier zu sein; ich bin stolz auf diesen nächsten Schritt. Ajax ist ein großer Name in Europa, ein Verein, der immer junge und talentierte Spieler hervorgebracht hat.“

Der Transfermarkt ist ambitioniert: Marc-André ter Stegen, Daley Blind, Caio Henrique, Julian Brandt, Jayden Oosterwolde, Georges Mikautadze, Santiago Giménez und Marcos Leonardo kamen – investiert wurden rund 30 Millionen Euro.

PSV will historisches „Póker“ schaffen

PSV will historisches „Póker“ schaffen

Während Ajax aufholt, dominiert PSV Eindhoven die Liga. Mit 27 Titeln liegt der Klub hinter Ajax (36), gewann aber die letzten drei Meisterschaften. Nun strebt PSV den vierten Titel in Folge an – zuletzt gelang dies zwischen 1986 und 1989 sowie 2005 und 2008.

Unter Peter Bosz lieferte PSV eine überzeugende Vorstellung: Ab dem 12. Spieltag an Tabellenführer, frühster Meister der europäischen Topligen. Yarek Gasiorowski prägte die starke Defensive.

Feyenoord und AZ mit neuen Trainern

Feyenoord und AZ mit neuen Trainern

Feyenoord Rotterdam, letzter Titelgewinner vor der PSV-Serie, entließ Robin van Persienach einem enttäuschenden Jahr. Nachfolger wird Giovanni van Bronckhorst, der bereits 2022 die Conference League gewann. Der Niederländer kann auf Neuzugänge Mika Mármol (Las Palmas) und Nacho Ferri (Westerlo) bauen.

AZ Alkmaar setzt auf Dick Schreuder, der zuletzt NEC Nijmegen zum dritten Platz und ins Cupfinale führte. AZ will mit Kees Smit, Troy Parrott, Wouter Goes, Mayckel Lahdo, David Møller Wolfe und Bendegúz Kovács die Spitze angreifen.