Messi-statue: argentinier ehrt fußballhelden mit gigantischem denkmal

Die Fußballwelt staunt: In Argentinien ist eine gigantische Statue zu Ehren von Lionel Messi enthüllt worden. Das 26 Meter hohe Monument in Cultural Có ist nicht nur ein beeindruckendes Kunstwerk, sondern auch ein Symbol des unermesslichen Einflusses, den der Superstar auf das Land hat. Doch die Geschichte dahinter ist überraschend komplex.

Ein 15-jähriger flehte messi um verbleib

Schon vor Jahren, als Enzo Fernández gerade 15 Jahre alt war, verfasste er einen offenen Brief an Lionel Messi, der auf Facebook veröffentlicht wurde. In bewegenden Worten bat er den damals zögernden Superstar, im argentinischen Nationalteam zu bleiben. „Mach, was du willst, Lionel, aber bitte denke darüber nach, zu bleiben. Bleibe und habe Spaß. Dich in der Albiceleste spielen zu sehen, ist der größte Stolz auf der Welt“, schrieb Fernández – ein Zeugnis für die tiefe Verbundenheit, die viele Argentinier mit Messi verbinden.

Messi hatte nach der Finalniederlage bei der Copa América 2016 seinen Rücktritt erklärt, diesen aber später widerrufen. Fernández gestand, dass seine Worte aus der Jugendzeit ihm heute noch präsent seien. „Ich denke oft an den Brief zurück. Und ich denke, heute würde ich noch viel emotionaler schreiben, denn ich teile so viel an Erinnerungen und Erlebnissen mit ihm.“

Tourismus-magnet und sicherheitsbedenken

Tourismus-magnet und sicherheitsbedenken

Die Statue in Cultural Có, geschaffen vom lokalen Künstler Aldo Beroisa, zeigt Messi kniend mit dem WM-Pokal 2022 zwischen den Beinen. Sie soll den Tourismus ankurbeln – ein ambitioniertes Ziel, angesichts der bereits existierenden Messi-Statuen. So musste beispielsweise die bislang größte Statue in Kalkutta, die Messi im Dezember 2025 selbst enthüllt hatte, aufgrund von Sicherheitsbedenken abgebaut werden. Ein bitterer Rückschlag für die indische Messi-Fangemeinde.

Königliche freude in curacao

Königliche freude in curacao

Währenddessen feierte das karibische Fußballteam Curacao einen überraschenden Erfolg und sorgte für einen weiteren unvergesslichen Moment bei dieser WM. Nach dem Unentschieden gegen Ecuador feierte König Willem-Alexander, zusammen mit seiner Frau Maxima und Tochter Ariane, ausgelassen mit den Spielern in der Kabine. Ein Bild, das zeigt, wie Sportgrenzen überwindet und Verbindungen schafft – weit entfernt von den üblichen steifen Begrüßungen Staatsoberhäupter.

Tunesien im freien fall: abdi schießt gegen verband

Tunesien im freien fall: abdi schießt gegen verband

Doch nicht alle Nachrichten sind erfreulich. Das tunesische Nationalteam befindet sich nach zwei deutlichen Niederlagen in einer Krise. Abwehrspieler Ali Abdi wetterte offen gegen den Verband und warf ihm unprofessionelle Einflussnahme auf den Trainerwechsel vor. „Wir reißen jedes Mal alles ab und bauen es neu auf, anstatt die Fehler zu beheben“, klagte Abdi, ein Ausdruck der Frustration über die chaotische Situation im Team.

Deutsche schiedsrichter-hoffnung: zwayer fit für weitere einsätze

Deutsche schiedsrichter-hoffnung: zwayer fit für weitere einsätze

Ein Lichtblick für Deutschland: Schiedsrichter Felix Zwayer darf trotz seiner kurzzeitigen Verletzungsunterbrechung im Turnier bleiben. Nach einer Untersuchung wurde festgestellt, dass er wieder „diensttauglich“ ist. Ein positives Signal für den deutschen Fußball und eine Erleichterung für Zwayer selbst.

Und in Tokio tobte der Wahnsinn: Japanische Fans feierten den Sieg gegen Tunesien mit einer regelrechten Blockade der berühmten Shibuya-Kreuzung. Ein Bild, das die Leidenschaft und Euphorie, die den Fußball prägen, auf eindrucksvolle Weise widerspiegelt.