Messi übertrifft klose: umstrittener rekordtor bei argentinien gegen österreich!
Ein Moment, der die Geschichtsbücher füllen wird, aber auch Fragen aufwirft: Lionel Messi hat bei der WM gegen Österreich seinen 17. Treffer markiert und damit Miroslav Klose als alleinigen Rekordtorschützen übertroffen. Doch der Jubel wird von Kontroversen überschattet, denn der entscheidende Treffer ging mit einem fragwürdigen Foul voraus.

Die strittige szene im detail
In der 38. Minute des Spiels, als die Albiceleste nach einem gewonnenen Ball schnell umschaltete, schien Messi seine Chance zu haben. Thiago Almada spielte den Ball auf der linken Seite zu Facundo Medina, der in den Rückraum passte. Dort ließ sich Messi clever durch und schob den Ball ins linke Eck. Ein magischer Moment, der jedoch von einem harten Einsteigen Alexis Mac Allisters gegen Xaver Schlager getrübt wurde. Der Argentinier setzte voll ein und traf den Österreicher klar am Fuß, was zu einem Moment der Orientierungslosigkeit im österreichischen Mittelfeld führte.
Die Situation war klar: Schlager blieb liegen, und die Lücke im Mittelfeld klaffte. Hätte der Schiedsrichter das Spiel aufgrund des Fouls unterbrechen und den Treffer zurücknehmen müssen? Jürgen Klopp, der das Spiel verfolgte, äußerte sich eindeutig: „Das ist für mich ein Foul!“ Auch Thomas Müller bestätigte, dass es von der Tribüne aus nach einem Foul ausgesehen habe. Die Diskussionen kochten bereits in der Halbzeitpause bei MagentaTV hoch.
Der ägyptische Schiedsrichter Amin Omar, der ein eher großzügiges Spiel leitete, ließ das Foul jedoch laufen. Patrick Ittrich, Schiedsrichter-Experte bei MagentaTV, erklärte: „Faktisch betrachtet ist es nicht lösbar. Es wird der Ball gespielt, es wird auch der Körper gespielt. Das ist Schiedsrichter Ermessens Sache.“ Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick sah die Situation jedoch anders und forderte ein „klares Foul“. Die bittere Pille für die österreichische Mannschaft – der Treffer war der entscheidende Faktor bei der knappen Niederlage gegen Argentinien (0:2).
Messi ließ in der Nachspielzeit auch noch sein zweites Tor des Spiels folgen, womit die Qualifikation für die K.-o.-Runde für Argentinien nun schon feststeht. Österreich benötigt im letzten Gruppenspiel gegen Algerien am 28. Juni um 4 Uhr frühzeitig einen Sieg, um seine Chancen auf das Weiterkommen zu wahren. Die Frage, ob dieses fragwürdige Tor das Turnier beeinflussen wird, bleibt jedoch offen.
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