Messi pause? argentinien gegen jordanien vor dem abschluss
AT&T Stadium, Arlington – Die Welt hält den Atem an, während Argentinien am heutigen Sonntag, dem 28. Juni, um 04:00 Uhr MESZ gegen Jordanien antritt. Ein vermeintlich branchenspezifisches Duell, doch hinter den Kulissen brodeln Überlegungen, ob Lionel Messi überhaupt in der Startelf stehen wird. Der rumänische Schiedsrichter Istvan Kovacs wird das Zepter in die Hand nehmen, während die Fans gespannt auf das Geschehen warten.

Die ausgangslage: argentinien bereits sicher, jordanien ausgeschieden
Die Fakten sind klar: Argentinien hat sich bereits das erste Ticket für die nächste Runde des WM-Turniers gesichert. Zwei souveräne Siege stehen für die Südamerikaner zu Buche, während Jordanien bereits am Scheideweg steht und die Hoffnung auf ein Weiterkommen verliert. Das bedeutet, dass Scaloni, der argentinische Teamchef, die Chance nutzen könnte, um frische Kräfte in seine Mannschaft zu bringen und einigen Stammspielern eine Verschnaufpause zu gönnen.
Ein Wort des Trainers: „Wir hätten alle die beiden Siege unterschrieben. Die Idee ist, möglichst vielen Spielern die Chance zu geben, zu spielen. Sie haben es verdient. Sofern das Spiel es zulässt, werden wir das auch tun“, so Scaloni nach dem Sieg gegen Österreich. Diese Aussage deutet klar darauf hin, dass Rotationen anstehen könnten, um die Belastung der Stars zu reduzieren.
Lo Celso, Palacios, Giuliano Simeone – Namen, die im weiteren Verlauf des Turniers eine wichtige Rolle spielen könnten, könnten gegen Jordanien ihre Chance erhalten. Besonders Nico Paz und Julián Álvarez werden als mögliche Überraschungen gehandelt und könnten die argentinische Offensive beleben. Die Fans dürfen sich auf frische Gesichter und neue Impulse freuen.
Die erwartete Aufstellung von Jordanien sieht wie folgt aus: Abulaila; Abu Dahab, Nasib, Al Arab; Haddad, Abu Taha, Al Rashdan, Al Rawabdeh; Al Mardi, Al Tamari und Olwan. Argentinien dürfte mit Dibu Martínez; Montiel, Otamendi, Senesi, Tagliafico; Giuliano Simeone, Palacios, Lo Celso; Nico González, Nico Paz; und Julián Álvarez ins Rennen gehen – wobei die Startelf natürlich noch von Scalonis endgültigen Entscheidungen abhängt.
Die Partie verspricht zwar keine dramatischen Wendungen, bietet aber dennoch die Möglichkeit für Argentinien, neue Spieler zu testen und sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Ob Messi seine Fans in Arlington erfreuen wird, bleibt jedoch abzuwarten. Ein Pokerface, das dem Spiel eine zusätzliche Würze verleiht.
