Messi kämpft mit sorgen: tränen nach dem sieg gegen algerien
Kansas City – Lionel Messi, der sonst so unerschütterliche Fußballgott, brach nach Argentiniens 3:0-Sieg gegen Algerien in Tränen aus. Doch es war nicht die Freude über den Erfolg oder der bevorstehende Klose-Rekord, die ihn zu dieser emotionalen Reaktion trieb. Hinter den Kulissen brodelte eine tiefe persönliche Krise, die den Superstar sichtlich belastet.

Die schwere krankheit des vaters
Wie die internationalen Medien unisono berichten, liegt Messis Vater, Jorge, in einem Krankenhaus und kämpft dort um sein Leben. Jorge, ein zentraler Pfeiler in Messis Karriere und eine Schlüsselfigur bei seinem Wechsel zum FC Barcelona vor über 20 Jahren, begleitete seinen Sohn nicht nach Kansas City. Der 60-Jährige, der damals als junges Talent Messis in der argentinischen Provinz Rosario entdeckte und ihn zu einem Probetraining beim katalanischen Rekordmeister führte, ist schwer erkrankt. Diese Nachricht, die zunächst von argentinischen Medien verbreitet wurde, schlug wie eine Bombe ein und erklärt die plötzliche Gefühlsausbruch des sonst so kontrollierten Fußballstars.
Die Unterstützung der Mannschaft und der Familie Messi findet in diesen schweren Stunden Halt bei seinen Mitspielern im argentinischen Nationalteam. Die Atmosphäre im Trainingslager ist geprägt von Mitgefühl und Solidarität. Doch auch die Familie reist ihm zu: Seine Frau Antonella Roccuzzo und die drei Söhne Thiago, Mateo und Ciro sind bereits aus Miami in die USA geflogen, um ihn in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Ein starkes Zeichen der Zusammengehörigkeit, das Messi in dieser emotionalen Phase ungemein stärkt.
Die Leistung des argentinischen Teams war beeindruckend, doch im Vordergrund stand die Anteilnahme am leidenden Superstar. Messi selbst sprach nach dem Spiel von „schwierigen Tagen, die nichts mit dem Fußball zu tun haben“. Er bedankte sich bei seinen Teamkollegen für ihre Unterstützung, ohne jedoch Details über die genaue Natur der Krise seines Vaters preiszugeben. Die Welt des Fußballs hält den Atem an und wünscht Jorge Messi eine schnelle Genesung. Denn ohne seinen Vater wäre Lionel Messi wohl nicht der Mensch und der Spieler geworden, der er heute ist.
