Medvedev und rublev planen abenteuerliche flucht aus dubai

Der Plan klingt wie ein Abenteuerfilm: Daniil Medvedev und Andrey Rublev sitzen in Dubai fest, der Luftraum über der Region ist seit Samstag gesperrt, und das nächste Masters in Indian Wells beginnt bereits am Mittwoch. Die Lösung? Mit dem Auto durch die Wüste in den Oman, dann per Privatjet weiter Richtung Türkei oder Armenien, und von dort schließlich nach Kalifornien. Das berichtet die spanische Sportzeitung Marca.

Ein umweg über den oman als einziger ausweg

Die Lage ist so absurd wie ernst. Nur wenige Stunden nach Medvedevs 23. Karrieretitel in Dubai traf der israelisch-amerikanische Militärschlag auf den Iran die Region mit voller Wucht. Der Luftraum wurde gesperrt. Plötzlich saßen nicht nur die beiden Russen fest, sondern auch ATP-Mitarbeiter, Finalverlierer Tallon Griekspoor und Holger Rune, der sich im Emirat nach seinem Achillessehnenriss behandeln ließ.

Die geplante Route ist lang, beschwerlich und mit Fragezeichen übersät. Zuerst die mehrstündige Autofahrt bis in den Oman, dann der Privatjet in ein Transitland, dann der Weiterflug nach Indian Wells. Ob das alles rechtzeitig klappt, weiß derzeit niemand mit Gewissheit. Immerhin haben beide als gesetzte Spieler ein Freilos in der ersten Runde und müssen erst ab Freitag oder Samstag auf den Platz.

Isner warnt: sicherheit vor tennis

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John Isner sieht das alles mit wachsender Sorge. Der frühere Weltranglistenachte sprach in seinem Podcast Nothing Major Show Klartext: „Tennis ist nicht so wichtig, wenn man es mit einem Problem wie diesem dort zu tun hat.