Mctominay will napoli treu bleiben – europas topklubs lauern schon
Scott McTominay ist zurück im Training, und schon droht die nächste Transferlawine. Die Agenten des Schotten stehen vor der Tür, die europäischen Giganten haben ihre Fühler ausgestreckt. Doch der 27-Jährige will in Neapel bleiben – mit einem neuen Vertrag bis 2030.
Conte plant mit seinem krieger
Antonio Conte schwärmt seit Monaten von seinem „warrior“. McTominay spielte sich in jeder Formation neu ein: Flügel im 4-2-3-1, Box-to-Box im 4-3-3, Notnagel in der Innenverteidigung. Er trifft, tackelt, schreit. Ein Naturphänomen, das die Stimmung im Stadion auf 120 Dezibel hochdreht. Gegen Lecce soll er wieder auf der Bank sitzen – aber nur, um nach 60 Minuten einzugreifen und die Partie zu drehen.
Die Zahlen sind brutaler Beweis: 38 Pflichtspiele, neun Tore, sieben Vorlagen, 92 gewonnene Zweikämpfe in der gegnerischen Hälfte. Kein Napoli-Mittelfeldspieler erreicht seit Hamsik 2017 solche Werte. McTominay liefert Tore, wenn die Offensive streikt, und stabilisiert die Abwehr, wenn die Kette wackelt. Ein Schweizer Taschenmesser mit Schotten-Akzent.

Die gehaltsforderung: fünf millionen netto
Der neue Kontrakt soll 2020er-Gehaltstrukturen einstampfen. McTominay fordert fünf Millionen Euro netto – auf Augenhöhe mit Rasmus Hojlund bei ManUnited. Das wäre für Napoli ein Rekord, doch die Kalkulation ist simpel: verkauft der Klub den Mittelfeldanker 2026, kostet er mindestens 70 Millionen. Hält er ihn, holt er Titel. Die Ablöse-Klausel soll deshalb bei 90 Millionen liegen, ein Preisschild, das selbst Manchester City zweimal überdenkt.
Im Spogliatoio hat McTominay längst den Status eines Capitano ohne Armbinde. Er organisiert Teamessen, zahlt Strafen für verspätete Kollegen aus der eigenen Tasche und schottet die Gruppe gegen Medienlärm ab. „Wenn Scott spricht, hören selbst die Stammgäste im San Paolo auf zu singen“, sagt ein Klubangestellter.
Uniteds albtraum wird napoli dauertraum
Manchester United verkaufte ihn für 30 Millionen plus Boni – und bereut es jeden Spieltag. In Old Trafford fehlt die Ballsicherheit im Zentrum, in Neapel fließt Whiskey purer Energie durch die Adern. McTominay selbst lacht über die Ironie: „Ich wollte nur spielen, nicht Model für Gladbetten sein.“ Die Fans lieben diese Offenheit. Bei seiner Vorstellung kamen 6.000 Anhänger zum Flughafen Capodichino, in Schottland wird er jetzt als König von Neapel vorgestellt.
Die WM 2026 rückt näher, McTominay träumt vom Viertelfinale. Das würde seine Marktwerte noch weiter nach oben treiben. Napoli will deshalb im Mai unterschreiben, bevor die Premier-League-Klubs ihre Scouting-Listen aktualisieren. Ein Handschlag mit Aurelio De Laurentiis gilt in Neapel bereits als halber Titel.
Am Ende bleibt eine einfache Gleichung: hält Napoli seinen Mittelfeld-Gott, kann der Verein die Serie A dominieren. Verliert ihn, folgt ein Schock, aus dem sich die Mannschaft nur schwer erholt. McTominay weiß das, Napoli weiß das – und die nächsten 90 Minuten gegen Lecce werden der erste Beweis, wohin die Reise geht.
