Mcilroy feiert champions dinner – tiger woods wird vermisst

Augusta, Georgia – Rory McIlroy hat nicht nur sportlich für Aufsehen beim Masters 2026 gesorgt, sondern auch beim traditionsreichen champions dinner. Als frischgebackener Champion richtete der Nordire das exklusive Dinner aus, das für seine kulinarischen Köstlichkeiten und die bewegenden Reden der ehemaligen Sieger bekannt ist. Doch der Name Tiger Woods schwebte unweigerlich über dem Abend.

Ein menü für die ewigkeit

McIlroy hatte sich bereits seit 2009 Gedanken über das Menü gemacht, seit er zum ersten Mal die Magnolia Lane entlang zum Clubhouse fuhr. Dieses Jahr, im 18. Jahr seiner Teilnahme, war es endlich soweit. Das Ergebnis: ein Festmahl für die Champions. Gelbflossen-Thunfisch-Carpaccio mit Foie gras eröffnete den Abend, gefolgt von Filet Mignon vom Wagyu-Rind oder gebratenem Lachs. Als Beilage wurde Irish Champ serviert, ein Kartoffelpüree, das McIlroy an seine irischen Wurzeln erinnert. „Ich wollte das Dinner auch genießen können“, so der Champion, begründend, warum er auf weitere Spezialitäten verzichtet hatte.

Mcilroys bewegende worte

Mcilroys bewegende worte

Das champions dinner ist mehr als nur ein Festessen – es ist eine Gelegenheit für die Champions, ihre Dankbarkeit und ihre Erinnerungen zu teilen. McIlroy hatte sich intensiv mit seiner Rede vorbereitet. „Ich möchte die richtigen Worte finden und meine Gefühle ausdrücken, wie dankbar ich bin, Teil dieser Runde zu sein“, gestand er vorab. Das Publikum, darunter Legenden wie Bernhard Langer, lauschte gespannt seinen Worten.

Doch der Abend war von einer melancholischen Note geprägt. McIlroy ließ verlauten: „Wir vermissen Tiger.“ Der fünfmalige Masters-Champion Tiger Woods fehlte aufgrund seines Rückzugs aus dem Golfsport und der anschließenden Behandlung in einer Schweizer Klinik. Sein Fehlen war spürbar, und McIlroys Worte spiegelten die tiefe Verbundenheit und den Respekt wider, den die Golfwelt ihm entgegenbringt.

Bernhard Langer, der das Masters bereits zweimal gewonnen hat (1985 und 1993), äußerte sich zu den Favoriten für das kommende Turnier: „50 oder 60 Spieler könnten gewinnen, aber man muss Namen wie Scheffler, McIlroy und vielleicht auch DeChambeau erwähnen.“ Ein deutscher Spieler wird dieses Jahr allerdings nicht im Feld vertreten sein, was seit 1983 keinem Masters mehr widerfahren ist.

Rory McIlroy blickt entspannt auf die bevorstehenden Herausforderungen. „In den vergangenen 17 Jahren konnte ich es kaum erwarten, bis das Turnier endlich losging. Dieses Jahr wäre es mir egal, wenn das Turnier nie anfangen würde.“ Eine Aussage, die zeigt, dass er sich nach Jahren der Enttäuschung endlich in Frieden mit dem Masters befindet.

n