Mayweather in juristischer schieflage: neue anklage, schuldenberge!
Floyd Mayweather Jr., der unbestrittene König des Boxens, steckt erneut in der Bredouille. Dem Superstar wird vorgeworfen, in Las Vegas einen Deal mit einem Scheck über 200.000 Dollar abgewickelt zu haben, der nicht eingelöst werden konnte – ein Fall, der ihm nun ernsthafte rechtliche Konsequenzen einbringen könnte.

Der fall um den luxus-uhrenkauf
Die Staatsanwaltschaft des Clark County wirft Mayweather vor, im Dezember 2023 einen ungedeckten Scheck an Gold and Beyond, ein Luxusartikel-Secondhand-Geschäft, ausgestellt zu haben. Die Anklagepunkte lauten Diebstahl und Betrug durch die Ausgabe eines unzureichend gedeckten Schecks. Mayweather soll „vorsätzlich, rechtswidrig und ohne Berechtigung“ gehandelt haben, so die Anklageschrift. Obwohl er sich am 15. Juni vor Gericht verteidigen ließ, war der ehemalige Champion selbst nicht anwesend. Eine neue Anhörung ist für September angesetzt.
Die potenziellen Strafen sind erheblich: Bei einer Verurteilung wegen Betrugs drohen Mayweather eine Haftstrafe von ein bis vier Jahren sowie eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Dollar. Bei einer Verurteilung wegen Diebstahl sieht die Gesetzgebung von Nevada Strafen von einem bis zu 20 Jahren Haft und Geldstrafen von bis zu 15.000 Dollar vor. Es ist nicht das erste Mal, dass Mayweather mit finanziellen Problemen konfrontiert wird.
Doch die rechtlichen Sorgen scheinen sich zu häufen. Bereits zuvor wurde er in New York wegen angeblicher Mietrückstände in einer Manhattan-Luxuswohnung verklagt. Hinzu kommt ein Steuerbescheid des Internal Revenue Service (IRS) in Höhe von über 7,2 Millionen Dollar für unbezahlte Steuern aus den Jahren 2018 und 2023. Die Summe ist schwindelerregend.
Und es gibt noch mehr: Mayweather ist selbst in zwei weiteren Klagen als Kläger involviert – eine gegen Showtime um 340 Millionen Dollar und eine gegen ehemalige Geschäftspartner um 175 Millionen Dollar. Ein komplexes Netz aus rechtlichen Auseinandersetzungen umgibt den ehemaligen Box-Star.
Trotz all dieser juristischen Turbulenzen hat Mayweather einen geplanten Exhibition-Kampf gegen den Kickboxer Mike Zambidis am 27. Juni in Athen, Griechenland, bestätigt. Dennoch bleibt abzuwarten, ob diese Auseinandersetzungen seine sportliche Karriere und sein Vermögen nachhaltig beeinträchtigen werden. Der Kampf gegen Pacquiao steht auch an, aber die aktuellen Ereignisse werfen ein dunkles Licht auf die Zukunft des Box-Superstars. Mayweather scheint derzeit mehr mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen zu haben als mit seinen Gegnern im Ring.
