Maya cloetens' olympische spiele: triumph trotz verletzung und covid-19
Maya cloetens' olympische spiele: triumph trotz verletzung und covid-19
Die Biathletin Maya Cloetens (24) hat offenbart, dass ihre Teilnahme an den Winterspielen 2026 alles andere als ideal verlief. Trotz fünf absolvierter Rennen kämpfte die Belgierin mit erheblichen körperlichen Problemen. In einem bewegenden Instagram-Post teilte sie ihre Erfahrungen und offenbarte, welche Herausforderungen hinter dem Glanz der Olympischen Spiele verborgen lagen.
Ein schockmoment im januar
„Hinter dem Glanz und Glamour dieser Olympischen Spiele verbargen sich die größten Herausforderungen meines Lebens“, schrieb Cloetens und veröffentlichte dazu zwei Bilder. Eines zeigt sie strahlend vor den olympischen Ringen, das andere eine Röntgenaufnahme ihres Fußes, die einen Ermüdungsbruch deutlich zeigt. Am 20. Januar wurde bei einer Routineuntersuchung der Bruch diagnostiziert. „Mir wurde geraten, mich sechs Wochen zu erholen – das hieß: kein Olympia“, so Cloetens.
Start mit bruch und covid-19
Trotz der Diagnose entschied sich Cloetens, an den Spielen teilzunehmen. Seit ihrem Weltcup-Debüt Anfang Januar 2023 war sie bereits 66 Mal angetreten. Die Entscheidung, sich nicht zurückzuziehen, war ein Balanceakt. „Ich hätte in Panik geraten können, aber zum Glück hatte ich ein großartiges Umfeld, das mich auf dem Weg zu meinem Traum hielt“, erklärte sie.
Ein starkes team als unterstützung
Dank der Unterstützung eines „fantastischen Teams“ aus Ärzten und Physiotherapeuten sowie eines angepassten Trainingsprogramms konnte Cloetens jedes Rennen mit Zuversicht angehen. Sie bedankte sich für die unendliche Unterstützung. Ihr bestes Einzel-Ergebnis war der 26. Platz im Sprint.
Erneuter rückschlag: covid-19
Die Herausforderungen nahmen jedoch kein Ende. Kurz nach dem Einzelrennen wurde Cloetens positiv auf COVID-19 getestet. „Die ersten Rennen liefen gut, und ich fühlte mich topfit! Bis zum Tag nach dem Einzelrennen, als mein Körper mir besorgniserregende Symptome schickte“, berichtete sie. Trotz der Krankheit gab sie alles.
Ein mentaler kampf und ein triumph
„Ich sparte all meine Kräfte, um in diesen berühmten 22 Minuten alles zu geben. 10/10, eine starke Schlussrunde, Platz 26 – ich bin so stolz auf dieses Rennen, in dem ich über meine körperlichen Grenzen und die Krankheit hinausgewachsen bin“, schrieb Cloetens. Sie betrachtet ihre Teilnahme an den Spielen als einen mentalen Kampf gegen Druck, Erwartungen, Verletzungen und Krankheit – einen Kampf, den sie ihrer Meinung nach gewonnen hat.
Die rennen im überblick
- 8. Februar: Mixed-Staffel (4 × 6 km)
- 11. Februar: Einzel (15 Kilometer)
- Weitere Starts: Sprint, Verfolgung, Staffel
