Matthäus fordert klopp-comeback: jugendoffensive für die wm 2026!
Der deutsche Fußball steht vor einem Neuanfang. Nach dem enttäuschenden WM-Debakel drängt Lothar Matthäus auf eine radikale Erneuerung – mit Jürgen Klopp als Chef und einer Flut junger Talente. Der Rekordnationalspieler schlägt Alarm: Die Zeit für etablierte Kräfte ist vorbei, der Nachwuchs muss endlich seine Chance bekommen.

Die jugend stürmt die etablierten
„Zu früh kann man nicht Weltmeister werden!“, poltert Matthäus in seiner Kolumne. Er sieht in jungen Spielern den Schlüssel zur Leistungssteigerung. „Sie setzen die Etablierten unter Druck und verbessern so das Niveau.“ Als er selbst 1980 bei der Europameisterschaft debütierte, war er gerade einmal 19 Jahre alt – eine Erfahrung, die er nun an die Verantwortlichen des DFB weitergibt.
Klopp wird von Matthäus als der „beste Mann“ für diese Aufgabe gehandelt. Seine „perspektivische Denkweise“ soll dem Nationalteam neuen Schwung verleihen. Natürlich gehören weiterhin erfahrene Kräfte wie Joshua Kimmich, Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck zum Kader – aber eben auch eine neue Generation, angeführt von Florian Wirtz und Jamal Musiala.
Und hier wird es spannend: Matthäus präsentiert eine Riege von Nachwuchstalenten, die dem DFB nicht länger verborgen bleiben dürfen. Felix Nmecha, Aleksandar Pavlovic, Nathaniel Brown und Lennart Karl sollen ihre Chance bekommen. Im Tor winkt Jonas Urbig die Zukunft. Aber es sind vor allem die Namen Finn Jeltsch, Robert Ramsak, Yann Bisseck, Kevin Schade, Adin Licina, Tom Bischof und Nicolò Tresoldi, die dem DFB-Trainer Klopp vor Augen geführt werden.
Besonders hervorzuheben ist der erst 16-jährige Kenneth Eichhorn, der kürzlich zu Bayer Leverkusen wechselte. „An Talenten mangelt es uns nicht“, stellt Matthäus klar. „Ich bin sogar überzeugt: Mit diesem Potenzial brauchen wir uns in den nächsten Jahren hinter keiner Nation verstecken, die jetzt noch bei der WM dabei ist.“
Doch Talent allein reicht nicht. Matthäus fordert eine bessere Förderung der Talente, sowohl vom DFB als auch von der Bundesliga. Er plädiert für eine Rückbesinnung auf die „Grundtugenden“ und eine einheitliche Spielidee vom U-Bereich bis zur Nationalmannschaft. Klopp scheint diese Ansichten bereits zu teilen – und Matthäus hofft, dass ihm der DFB „alle Zeit und alle Befugnisse“ gibt, die er benötigt, um die notwendigen Veränderungen umzusetzen.
Die kommenden Monate werden entscheidend sein. Ob Klopp tatsächlich das Ruder übernehmen wird und ob der DFB seinen Forderungen folgt, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Der Druck auf die Verantwortlichen ist enorm – und die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft des deutschen Fußballs lebt von der Bereitschaft, neue Wege zu gehen.
