Massive Kritik an FIFA-Boss: Bayern-Legende rechnet mit Infantino ab
München/Zürich – Lothar Matthäus hat FIFA-Präsident Gianni Infantino scharf für dessen Investoren-Pläne kritisiert und bezeichnete die Idee als „kaum etwas Unsinnigeres“. Der ehemalige FC-Bayern-Spieler äußerte sich in seiner Kolumne für Sky.
UEFA droht mit rechtlichen Schritten
Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Infantino bereits mit erheblichen Gegenwinden zu kämpfen hat. Die UEFA hat dem FIFA-Boss mit rechtlichen Schritten gedroht und den Verdacht geäußert, Beweise zum gescheiterten Investorendeal vernichtet werden könnten. Auch erste Nationalverbände, wie Wales, haben Infantino ihre Unterstützung für die geplante Wiederwahl 2027 entzogen.

Matthäus: „Falschster Zeitpunkt ever“
Infantino hatte mit dem potenziellen Verkauf von kommerziellen Rechten, beispielsweise der WM, eine Milliardensumme einnehmen wollen. Nach massivem Widerstand zog er die Pläne zurück. Matthäus bemängelte den Zeitpunkt: „Er hat für seine Pläne einen der falschesten Zeitpunkte ever gewählt.“

Lob und Kritik an Infantinos Amtszeit
Der Rekordnationalspieler räumte ein, dass Infantino auch „einiges richtig gemacht“ habe, betonte aber, dass „es bei ihm immer ums Geld geht“ und er sich nun schlecht beraten habe oder gar nicht beraten lassen habe. Er prognostiziert, dass Infantino nun „seine Quittung“ bekomme.
