Manzambi zu newcastle: 60 millionen euro für wm-überflieger!
Schock in Freiburg, Jubel in Newcastle: Johan Manzambi verlässt die Europa League-Finalisten wohl für eine Rekordablöse. Der 20-jährige Schweizer Nationalspieler steht Medienberichten zufolge kurz vor einem Wechsel zu den Magpies, wo er ab sofort für Furore sorgen soll. 60 Millionen Euro – eine Summe, die den SC Freiburg in neue Höhen katapultiert, aber gleichzeitig eine große Lücke im Team hinterlässt.

Ein transfer, der die bundesliga erschüttert
Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer: Johan Manzambi, der Shootingstar der WM, wird Newcastle United verstärken. Sky und der kicker berichten unisono von einem bevorstehenden Deal, der den bisherigen Vereinsrekord der Freiburger – 25 Millionen Euro für Kevin Schade und Merlin Röhl – um ein Vielfaches übertrumpft. Die Fangesellschaft ist geschockt, aber auch stolz auf den Wert, den ihr Verein einem solch jungen und talentierten Spieler verleihen konnte.
Was niemand so recht glauben wollte: Nach seiner herausragenden Leistung bei der Weltmeisterschaft, wo Manzambi mit drei Toren und zwei Vorlagen glänzte, war der Youngster plötzlich ein gefragter Mann. Selbst nach seiner Knieprellung im Achtelfinale gegen Kolumbien, die ihn zum Aussetzen im Viertelfinale gegen Argentinien zwang, blieb sein Marktwert immens. Die Tatsache, dass er trotz der Verletzung auf dem Zettel von Newcastle stand, spricht Bände.
Nick Woltemade, bereits in Newcastle aktiv, dürfte sich über die Verstärkung durch seine ehemalige Nationalmannschaftskollegen freuen. Aber die Frage, die sich nun stellt, lautet: Kann Freiburg den Verlust von Manzambi kompensieren? Trainer Streich steht vor der Mammutaufgabe, eine neue Mannschaft zu formen, die ohne den gefürchteten „Manzambolo“ – so wird er von seinem Teamkollegen Embolo liebevoll genannt – weiterhin erfolgreich spielen kann.
Die Ablösesumme von 60 Millionen Euro ist nicht nur für den SC Freiburg ein Meilenstein, sondern auch ein Signal an die gesamte Bundesliga: Junge, talentierte Spieler sind heiß begehrt, und die Premier League ist bereit, tief in die Tasche zu greifen.
Es bleibt abzuwarten, ob noch andere Clubs versuchen werden, in den Deal einzugreifen und den Preis weiter in die Höhe zu treiben. Doch bis dato scheint Newcastle United die Nase vorn zu haben. Für Freiburg beginnt nun die heiße Phase der Transferperiode, in der es gilt, die entstandene Lücke zu schließen und neue Talente zu entdecken.
