Mansson feiert torjägerkrone – doch kristianstad ist längst raus
98 Treffer hat Axel Mansson für IFK Kristianstad erzielt, mehr als jeder andere in der laufenden EHF European League. Kein Trost: Der Schwede ist mit den Schweden bereits in den Play-offs gescheitert, während die Konkurrenz noch um das Halbfinale kämpft.
Verfolger gulliksen jagt mit elverum weiter
Kevin Gulliksen liegt mit 78 Toren auf Platz zwei, holte in der vergangenen Woche sogar auf, weil Elverum nach dem 26:27 in Schaffhausen das Rückspiel 32:25 drehte. Dahinter hat sich Odinn Thor Rikhardsson (Kadetten Schaffhausen) mit 74 Treffern wieder an Peter Lukacs (Elverum, 73) vorbeigeschoben – ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das erst im Semifinale entschieden werden könnte.
Die Bundesliga ist mit zwei Akteuren in den Top Ten vertreten: Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt) hält bei 70 Treffern, Johannes Golla kommt auf 63. Beide profitieren von der tiefen Rotation der Nordlichter, die in dieser Woche gegen Skanderborg den Einzug ins Final Four perfekt machen wollen.
Die Dänen von Skanderborg AGH haben gleich drei Schützen in den Top-20: Johan Hansen (69), Emil Laerke (65) und Andreas Rasmussen (55). Das zeigt, warum das Team als einziger Klub alle Gruppenspiele gewann und nun als Geheimfavorit gilt.

Tsv hannover-burgdorf schickt zwei youngster in die liste
Justus Fischer (54) und August Pedersen (48) sind die einzigen deutschen Feldspieler, die es unter die besten 30 geschafft haben. Für den Bundesliga-Klub ein Lichtblick in einer bislang verkorksten Saison – und ein Argument, warum Sportdirektor André Haber trotz Tabellenplatz 15 an seiner Jugendstrategie festhält.
Die EHF European League geht am Donnerstag in die entscheidende Runde. Wer sich für das Final Four qualifiziert, kann Mansson zwar nicht mehr vom Thron stoßen – aber die Jagd auf die Trophäe ist noch offen. Und die Torschützenkönige von morgen dürften sich genau jetzt in den entscheidenden Spielen zeigen.
