Mainz vor conference league gipfel: amiri-einsatz ungewiss!

Mainz 05 steht vor dem europäischen Durchbruch! Das Viertelfinal-Hinspiel gegen Straßburg in der Conference League am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL+) verspricht Spannung pur. Trainer Urs Fischer lässt vor dem Duell jedoch offen, ob der verletzte Nadiem Amiri überhaupt in Frage kommt – ein Fakt, der die Anhänger der Nullfünfer in Atem hält.

Fischer schweigt: amiri auf der kippe?

Die Frage, ob der kreative Mittelfeldspieler Amiri nach seiner Fersenverletzung wieder zum Kader stoßen wird, ließ Fischer im Vorfeld des Spiels unbeantwortet. „Wenn er auf der Bank sitzt, kann er spielen“, war das enigmatische Statement des Trainers. Amiri kehrte zwar am Mittwoch ins Training zurück, doch ob er für den Einsatz gegen die Franzosen fit genug ist, bleibt abzuwarten. Seine Abwesenheit seit Ende Februar hat die Mainzer Offensivkraft merklich beeinträchtigt, und sein Comeback würde dem Team zweifellos einen enormen Schub verleihen.

„Zwölfter mann“ soll den unterschied machen

„Zwölfter mann“ soll den unterschied machen

Fischer setzt fest auf die Unterstützung der eigenen Fans. Die Atmosphäre im Stadion soll entscheidend sein – ein Faktor, der bereits in der Bundesliga-Saison eine wichtige Rolle gespielt hat. „Der zwölfte Mann hat uns schon die ganze Zeit toll unterstützt“, betonte der Schweizer Coach. „Morgen ist ein spezielles, ein historisches Spiel. Ich gehe davon aus, dass der zwölfte Mann bereit sein wird.“ Das Hinspiel markiert den ersten europäischen Viertelfinal-Auftritt für Mainz 05, was die Bedeutung des Spiels noch unterstreicht.

Straßburg als gestandener gegner

Straßburg als gestandener gegner

Die Herausforderung aus Straßburg wird von Fischer keineswegs unterschätzt. „Sie sind eine Mannschaft mit wirklich enormer spielerischer Qualität. Sie haben eine gute Mischung, wenn es um die Geschwindigkeit geht. Wenn sie Raum bekommen, dann wirst du Mühe haben“, so Fischer über das Team, das die Ligaphase der Conference League als Erster abschloss. Straßburg ist zudem seit zehn Pflichtspielen ungeschlagen – eine beeindruckende Serie, die die Mainzer vor eine schwere Aufgabe stellt. Die Nullfünfer hingegen können auf eine eigene Erfolgsserie von acht Spielen ohne Niederlage und vier Siegen in Folge verweisen, die ihnen Selbstvertrauen gibt.

Die Mainzer haben sich in der Bundesliga aus dem direkten Abstiegskampf befreit und nun die Chance, in der Conference League Geschichte zu schreiben. Ob das gelingt, wird sich am Donnerstag zeigen.