Mainz 05 feiert klassenerhalt – amiri denkt schon an neue ziele!

Mainz 05 hat es geschafft! Drei Spieltage vor Saisonende ist der Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga unter dem Strich fixiert. Der Sieg beim FC St. Pauli (2:1) war der verdiente Lohn einer kämpferischen Leistung und einer bemerkenswerten Aufholjagd. Doch während die Fans den Sieg feiern, schaut Nadiem Amiri schon weiter – und hat ambitionierte Pläne.

Amiris fokus liegt auf den nächsten spielen

Amiris fokus liegt auf den nächsten spielen

Die Freude über den Klassenerhalt ist bei Amiri überschaubar. „Ich vermisse meine Kinder und meine Frau“, erklärte der Spielmacher nach dem Spiel. „Wenn wir landen, gehe ich direkt nach Hause.“ Ein klarer Hinweis darauf, dass die Familie im Vordergrund steht. Doch bevor es in den Familienurlaub geht, will Amiri noch einmal alles geben. „Was die Jungs machen? Keine Ahnung. Die sollen es genießen. Ich vermisse meine Familie und werde direkt nach Hause fahren.“

Die Mainzer stehen mit 37 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Und Amiri will mehr: „Wir haben noch zwei Spiele und ich versuche in diesen zwei Spielen nochmal alles rauszuholen, damit wir noch sechs Punkte holen und dann gucken wir mal. Vielleicht sind wir Neunter. Vielleicht gewinnt Freiburg die Europa League. Schauen wir mal.“ Eine Ansage, die zeigt, dass der Ehrgeiz des Spielers ungebrochen ist.

Urs Fischer hat die Mainzer wiederbelebt. Nach einem schwierigen Start in die Rückrunde mit dem Trainerwechsel von Bo Henriksen zu Urs Fischer hat sich Mainz 05 stabilisiert und eine beeindruckende Serie hingelegt. Amiri lobte den neuen Coach: „Urs Fischer hat einen riesen Anteil. Er hat uns aus dem Loch rausgebracht und uns wieder Selbstvertrauen gegeben. Ich glaube, die Rückrunde spricht für sich.“

Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie sich von einer vermeintlich ausweglosen Situation zurückkämpfen kann. Die Fans können sich auf zwei weitere spannende Spiele freuen, in denen die Mainzer alles geben werden, um ihre Position in der Tabelle zu verbessern und vielleicht sogar noch höhere Ziele zu erreichen. Das ist der Geist, der den Sport bewegt.