Magath schlägt alarm: wolfsburg steuert die zweite liga an!

Eilmeldung aus der Fußball-Bundesliga: Felix Magath, einstiger Erfolgsgarant, sieht schwarz für den VfL Wolfsburg. Der 72-Jährige rechnet offen mit dem Abstieg seiner Ex-Schützlinge und übt harsche Kritik an der Leistung der Mannschaft.

Die spieler am scheideweg: fehlende leidenschaft und engagement

Die spieler am scheideweg: fehlende leidenschaft und engagement

Im „Sport1 Doppelpass“ ließ Magath wenig Zweifel an seiner Einschätzung: „Ich befürchte, dass es für den VfL in die zweite Liga geht.“ Die Bemerkung fiel mit einem Augenzwinkern, doch die Kernaussage war unmissverständlich. Während Moderator Florian König nach einer Träne im Auge fragte, betonte Magath, dass er nicht bei jedem Spieltag emotional auf die ehemaligen Vereine eingehen könne. Doch die aktuelle Situation in Wolfsburg scheint ihn ernsthaft zu beunruhigen.

Am Samstag präsentierte sich der VfLgegen Borussia Mönchengladbach ohne Durchschlagskraft. Das torlose Unentschieden ließ die Wölfe auf dem 17. Platz festsetzen. Zwar profitierte Wolfsburg von der Niederlage des FC St. Pauli, wodurch der Rückstand auf den Relegationsplatz nur noch bei einem Punkt liegt, doch Magath zeigte sich derart desillusioniert von dem Gezeigten, dass er den Stadionbesuch bereute.

„Wenn meine Mannschaft so trainiert hätte, so wie die da unten rumlaufen, hätte ich gesagt: Leute, packt zusammen. Wir lassen das Training heute und kommen morgen wieder und trainieren!“, polterte der ehemalige Meistertrainer fassungslos. Er bemängelte, dass die Spieler eher über den Platz schlichen als kämpften – ein Bild, das ihm schwerfiel zu ertragen. Die Profis schienen ihm die Leidenschaft und das Engagement abzusprechen, die für den Klassenerhalt unerlässlich sind.

Das letzte Spiel der Saison gegen den FC St. Pauli wird daher zum vermeintlichen „Endspiel“ um die Klasse. Doch Magath mahnte zur Vorsicht: „Du kannst dich nie auf ein Spiel verlassen, das ist Glücksspiel.“ Die Hoffnung auf einen Punktgewinn ruht allein auf der eigenen Leistung, nicht auf der Gunst des Zufalls. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, ob sich Wolfsburg aus dieser bedrohlichen Situation befreien kann oder ob Magaths düstere Vorhersage in Erfüllung geht.